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Gewichtheber Prochorow deutscher Meister

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Erstmals 400 Kilo: Prochorow stärkster Deutscher

27.10.2012, 20:00 Uhr | dpa

Roding (dpa) - Alexej Prochorow ist erstmals Deutschlands stärkster Gewichtheber. Der 22 Jahre alte Baunataler eroberte bei den deutschen Meisterschaften in Roding/Oberpfalz den Titel im Superschwergewicht mit der Bestleistung von 400 (Reißen 185/Stoßen 215) Kilogramm.

Olympiasieger Matthias Steiner war nicht am Start. Der Heidelberger ist nach dem Unfall auf der Olympia-Bühne von London, als ihm die 196-Kilo-Hantel in den Nacken stürzte, noch nicht fit.

Prochorow, Sohn des früheren deutschen Meisters Dimitri Prochorow, distanzierte den Olympia-Achten Almir Velagic deutlich um 40 Kilogramm. Der 31-jährige Velagic, der nach Olympia eine Trainingspause eingelegt hatte, wollte sich beim nationalen Höhepunkt trotz Leistungsdefizits dem Publikum vorstellen.

Seinen fünften Meistertitel gewann Jakob Neufeld aus Obrigheim. Der 29 Jahre alte EM-Zehnte dieses Jahres bewältigte 318 (Reißen 145/Stoßen 173) Kilogramm im Zweikampf. Zweiter in der Klasse bis 77 Kilo wurde der für den Berliner TSC startende Dresdner Martin Herberg (317 kg) vor dem Riesaer Alexander Oberkirsch (314 kg). Herberg markierte im Reißen einen persönlichen Bestwert (150 kg).

Titelverteidiger und EM-Vierter Tom Schwarzbach enttäuschte in der 85-Kilo-Klasse. Der 26 Jahre alte Chemnitzer brachte nur 321 Zweikampf-Kilo und musste sich dem Berliner Michael Müller mit elf Kilo Rückstand beugen. Schwarzbachs Bestleistung liegt bei 359 Kilo. "Ich habe nicht so viel trainiert, weil ich gerade einen Feldwebelanwärter-Lehrgang absolviere", sagte der Sportsoldat. "Die beiden Fehlversuche im Reißen ärgern mich."

In der 84-Kilo-Klasse siegte Titelverteidiger Robert Oswald (Frankfurt/Oder/338 kg). Eine Kategorie höher (bis 105 kg) fehlte der Vorjahresmeister Jürgen Spieß, der eine Oberschenkelverletzung auskuriert. In seiner Abwesenheit setzte sich der Chemnitzer Robby Behm 360 (163/197) durch.

Für das wertvollste Resultat nach Prochorow (175 Punkte) hatte Simon Brandhuber gesorgt. Der Rodinger Lokalmatador bewältigte in der 69-Kilo-Klasse 304 (138/166) Kilogramm. Dem 21-Jährigen, der zum Kader für die Olympischen Spiele 2016 gehört, wurden dafür 174 Punkte gutgeschrieben. Die Punkte sind Ausdruck des Verhältnisses von Körpergewicht zur erbrachten Leistung. Den drittbesten Wert hat bislang der Berliner Robert Joachim vom Berliner TSC im gleichen Limit wie Brandhuber erzielt (173 Punkte für 303 kg). "Die Olympia-Zukunft hat in Roding begonnen", sagte Claus Umbach, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG).

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