Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Formel 1: Ferrari-Teamchef nennt Gründe für Durststrecke

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Ferrari-Teamchef nennt Gründe für Durststrecke

30.10.2012, 08:25 Uhr | t-online.de

Formel 1: Ferrari-Teamchef nennt Gründe für Durststrecke. Warten auf den Titel: Ferrari kennt die Gründe für die Durststrecke. (Quelle: imago)

Warten auf den Titel: Ferrari kennt die Gründe für die Durststrecke. (Quelle: imago)

Noch hat Ferrari den Titel nicht abgeschrieben. Zumindest kündigte Fernando Alonso, der drei Rennen vor Saisonende 13 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel liegt, vollmundig einen Kampf bis zum letzten Meter an. Doch ausgerechnet sein Teamchef Stefano Domenicali nennt laut "motorsport-total" Gründe, warum die Roten sich so schwer tun und wohl weiter auf die erste Weltmeisterschaft in der Formel 1 warten müssen.

Dabei hatte Ferrari zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts noch dominiert und fünf Titel in Folge durch Michael Schumacher geholt (2000 bis 2004) sowie 2007 durch Kimi Raikkönen triumphiert. Die Erfolge waren indes Auslöser für die aktuelle Durststrecke. So sieht es jedenfalls Domenicali.

Richtige Denkweise fehlt noch

"Nach einer solchen Zeit, in der wir so erfolgreich waren, wird alleine schon die Wahrscheinlichkeit, dass man diese Periode fortsetzt, immer geringer", sagte der Teamchef der Scuderia. Aber vor allem sei die Konkurrenz deutlich stärker geworden. Gerade das Red Bull-Team um den zweifachen Champion Vettel.

In diesem Zusammenhang gestand Domenicali auch, dass die Roten nicht so erfolgreich auf die Veränderungen in der Königsklasse reagiert haben wie die Rivalen. "Das Budget ist begrenzt, die Tests sind limitiert, wodurch die großen Teams ihre Denkweise ändern mussten", sagte er. Diese neue Denkweise habe der Rennstall noch nicht ganz verinnerlicht. Und auch in technischen Details hinke Ferrari hinterher.

Aerodynamik als Problempunkt

"Die Aerodynamik ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden - und da müssen wir anerkennen, dass andere Teams besser gearbeitet haben als wir", erklärte der Teamchef. Diese Situation müsse die Scuderia überwinden. Auch wenn Domenicali es ungern sehe, wenn sich in der Königsklasse alles im das Thema Aerodynamik drehe.

Teamchef bei Ferrari: Stefano Domenicali. (Quelle: imago) Teamchef bei Ferrari: Stefano Domenicali. (Quelle: imago) "Für uns als Hersteller liegt darin nicht die Zukunft der Formel 1", sagte er. Wohl auch vor dem Hintergrund, dass der Windkanal in Maranello nicht zu den besten der Branche gehört. Ferraris Neuentwicklungen brachten auf der Strecke nicht immer die Erfolge, die die Test im Windkanal versprochen hatten. Daher testet das Team seit geraumer Zeit im Toyota-Windkanal in Köln, um die Ergebnisse zu überprüfen.

Der Teamchef wies zudem auf die Mehrfachbelastung hin, welche die Fabrik in Maranello stemmen müsse: "Wir müssen unter den gleichen Vorgaben Motor, Getriebe und Chassis bauen. Andere wie Mercedes, arbeiten in drei verschiedenen Fabriken am Auto", sagte Domenicali.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal