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2. Bundesliga: Braunschweig baut die Spitze aus

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Braunschweig distanziert die Verfolger

02.11.2012, 20:31 Uhr | dpa

2. Bundesliga: Braunschweig baut die Spitze aus. Braunschweigs Dominick Kumbela bejubelt seinen Treffer zur 1:0-Führung. (Quelle: dpa)

Braunschweigs Dominick Kumbela bejubelt seinen Treffer zur 1:0-Führung. (Quelle: dpa)

Nächster Dreier für Eintracht Braunschweig, Dämpfer für Hertha BSC: Dank des sechsten Heimsieges haben die Niedersachsen die Tabellenführung in der 2. Bundesliga ausgebaut und dürfen sich allmählich mit der Herbstmeisterschaft beschäftigen. Zum Auftakt des 12. Spieltages bezwangen die Niedersachsen Neuling SV Sandhausen mit 2:1 (1:0).

Dagegen kam Bundesliga-Absteiger Berlin daheim gegen den FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinaus und hat nun schon sieben Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Der SC Paderborn gewann bei Aufsteiger Jahn Regensburg mit 2:0 (1:0).

Sandhausen steckt im Keller fest

Drei Tage nach der ersten Saisonniederlage im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg präsentierte sich Braunschweig im Liga-Alltag in gewohnt dominierender Verfassung. Torchance um Torchance erspielte sich die Eintracht, doch es dauerte bis zur 45. Minute, ehe die Fans nach einem Kopfball von Domi Kumbela endlich jubeln durften.

Danach ging es umso schneller: Kurz nach Wiederanpfiff war erneut Kumbela zur Stelle (50.) und sorgte mit seinem zweiten Tor für die Vorentscheidung. Zwar verkürzte Frank Löning noch (62.), am Ende stand aber ein verdienter Erfolg für die Gastgeber. "Es war klar, dass nach einer englischen Woche die Kräfte ein wenig schwinden", erkannte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht. Sandhausen steckt nach der Auswärtspleite weiter im Tabellenkeller fest.

Berliner Serie reißt gegen Ingolstadt

Nach zuletzt vier Heimsiegen mussten sich die Berliner gegen Ingolstadt mit einem Punkt begnügen. Gegen die auswärts noch ungeschlagenen Oberbayern tat sich das Team von Trainer Jos Luhukay von Beginn an schwer und kam nur selten zu gefährlichen Aktionen. Zwar bemühte sich Hertha nach dem Wechsel verstärkt, der erlösende Treffer wollte aber nicht fallen. "Es ist ein langer Weg, es ist ein steiniger Weg", erkannte Hertha-Coach Luhukay.

Aufsteiger Regensburg musste ohne den an der Brust verletzten Torhüter-Routinier Michael Hofmann gegen Paderborn antreten. Nach zuletzt drei Niederlagen war den Oberpfälzern die Verunsicherung deutlich anzumerken - und die Ostwestfalen nutzten diese aus. Philipp Hofmann traf nach einer Ecke per Kopf zur Führung (13.). Auch fortan war Paderborn das bessere Team, Manuel Zeitz machte schließlich alles klar (87.).

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