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Presse: "Das Rennen geht in die Geschichte ein"

05.11.2012, 13:18 Uhr | dpa, t-online.de

Presse: "Vettel fährt das Rennen seines Lebens". Sebastian Vettel war in Abu Dhabi nicht zu stoppen. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel war in Abu Dhabi nicht zu stoppen. (Quelle: dpa)

Nach seiner furiosen Aufholjagd auf Platz drei beim Großen Preis von Abu Dhabi wird Sebastian Vettel von der internationalen Presse gefeiert. "Vettel ist das Rennen seines Lebens gefahren", titelt die britische "Sun". Die italienische "La Gazzetta dello Sport" schwärmt: "Herzschlagduell in der Wüste. Was für ein Kräftemessen zwischen Vettel und Alonso." Und die die spanische "AS" schreibt: "Das Rennen geht in die Geschichte ein."

Auch Kimi Räikkönen steht nach seinem Überraschungssieg im Blickpunkt: "Der Iceman bleibt an einem verrückten Tag in der Wüste cool“, titelt das britische Blatt "The Independent". Die Pressestimmen im Überblick:

England

"The Sun": "Sebastian Vettel ist das Rennen seines Lebens gefahren. Er kam zweimal von ganz hinten aus der Box und schnappte sich nach einem Grand-Prix-Thriller in Abu Dhabi noch den dritten Platz. Und was das Beeindruckendste war: Der WM-Führende hatte das vorausgesagt."

"The Independent": "Der "Iceman" bleibt an einem verrückten Tag in der Wüste cool. Räikkönen gewinnt in Abu Dhabi, während der WM-Spitzenreiter Vettel aus der Box aufs Treppchen fährt."

"The Daily Telegraph": "Ein dramatisches, atemloses Rennen."

"The Daily Mirror": "Sebastian Vettel und Sieger Kimi Räikkönen haben einen Wüstensturm entfacht."

"The Guardian": "Ein großartiges, klassisches Rennen auf der am wenigsten versprechenden Rennstrecke endete mit drei früheren Weltmeistern auf dem Podium. Und es waren die Erinnerungen wachrufenden Namen Lotus und Ferrari, die ganz oben standen. Doch - als der Sand sich wieder legte - war es die Leistung eines neueren Teams, Red Bull, und einen jungen Fahrers, Sebastian Vettel (...), die für den meisten Gesprächsstoff sorgten."

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ITALIEN

"La Gazzetta dello Sport": "Herzschlagduell in der Wüste. Was für ein Kräftemessen zwischen Vettel und Alonso. Der Deutsche zeigt eine Super-Aufholjagd, aber Fernando nimmt ihm drei Punkte ab. Ein Match ohne Verschnaufpause: Nächste Runde Austin."

"Corriere dello Sport": "Alonsos Show reicht nicht. Vettel holt bis auf Platz drei auf. Dieser Deutsche ist rekordverdächtig."

"Tuttosport": "Alonso holt einen Podiumsplatz der Hoffnung. Vettel war großartig, hatte aber auch Glück."

"Corriere dello Sport": "Zwei harte Männer: Alonso und Vettel liefern sich ein Piloten- und Motoren-Duell."

SPANIEN

"El País": "Red Bull hat sich darauf spezialisiert, die schwierigsten Herausforderungen als Sponsor zu fördern und zu vermarkten. Dazu gehört nach dem Rekordsprung von Felix Baumgartner nun auch die Aufholjagd von Sebastian Vettel."

"El Mundo": "Vettel hält den Schaden in Grenzen. Der Deutsche könnte schon beim nächsten Rennen die Weltmeisterschaft für sich entscheiden."

"El Periódico": "Ein Sprung vom Schlusslicht bis auf das Siegerpodest: Vettel setzt mit seiner großartigen Aufholjagd einem exzellenten Fernando Alonso zu."

"Marca": "Zwei Superrennfahrer in Bestform: Alonso reduziert in einem tollen Rennen den Rückstand gegenüber Vettel auf zehn Punkte."

"As": "Das Rennen von Abu Dhabi geht in die Geschichte ein. Der Kampf um den WM-Titel bleibt spannend."

FRANKREICH

"Le Figaro": "Lotusblume Kimi Räikkönen fährt zurück in die Zukunft."

"Le Parisien": "Vettel begrenzt den Schaden mit einer verrückten Aufholjagd."

"L'Équipe": "Räikkönen: Ein Eiswürfel in der Wüste. (...) Vettel bestätigt sein Ausnahmekönnen."

ÖSTERREICH

"Kurier": "Räikkönen siegt im Rennen des Jahres. Doch der 25-jährige Deutsche zeigte, warum er der Favorit auf den WM-Titel ist. Im spektakulären Rennen von Abu Dhabi kämpfte er sich mit einer fantastischen Aufholjagd von Platz 24 bis auf das Podest vor. Ein ähnliches Kunststück gab es zuletzt vor 19 Jahren: 1993 fuhr Damon Hill in Portugal von Position 26 auf Platz drei."

"Österreich": "Kimi Räikkönen (Lotus) rast unter Flutlicht als Erster ins Ziel - vor Alonso im Ferrari. Dann kommt Sebastian Vettel. Der Weltmeister streckt den Finger in die Höhe und brüllt seine Freude hinaus. Platz drei nach einem wahren Chaos-Wochenende mit vielen Pannen - damit bleibt Vettel an der WM-Spitze, zehn Punkte vor Alonso, der von Startplatz sechs nur drei Punkt aufholte."

"Standard": "Mitunter ist auch die Formel 1 ein seltsames Spiel. Just an jenem Tag, an dem Kimi Räikkönen sein Comeback als Sieger gab, wurde ihm die theoretische Chance auf seinen zweiten WM-Titel genommen. Schuld daran sind die jeweils zweifachen Weltmeister Sebastian Vettel und Fernando Alonso, die sich die WM 2012 untereinander ausmachen."

"Die Presse": "Von den drei Piloten auf dem Podest lachte nach dem Grand Prix von Abu Dhabi anfangs nur einer. Doppelweltmeister Sebastian Vettel, der nach seiner Tankpanne im Qualifying als Letzter aus der Box starten musste, krönte ein großartiges Rennen mit Platz drei und bleibt damit in der WM mit zehn Punkten vor Alonso."

FINNLAND

"Ilta-Sanomat": "Rache ist süß. Räikkönens war gegen Ferrari gerichtet. Viele dachten, seine Zeit in der Formel 1 sei vorbei. Alle Nachteile des Autos hat er mit seinen eigenen Fähigkeiten wettgemacht. Eine eiskalte Vorstellung."

"Hufvudstadsabladet": "Keiner hat Räikkönen mehr ernst genommen. Aber der "Iceman" war enorm siegeshungrig."

DÄNEMARK

"B.T.": "Krimi mit Kimi. Der fliegende Finne gewann eiskalt in Abu Dhabis Wüstenhitze."

PORTUGAL

"Público": "Vettels Aufholjagd war sensationell, der Höhepunkt war das spektakuläre Überholmanöver gegen Button drei Runden vor Schluss, wodurch der Red-Bull-Pilot einen Platz hinter Alonso landete und im Kampf um den Titel nur drei Punkte verlor."

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