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2. Bundesliga: 1. FC Köln stolpert über den MSV Duisburg

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Kölner mit Nullnummer im Derby

09.11.2012, 19:49 Uhr | t-online.de

2. Bundesliga: 1. FC Köln stolpert über den MSV Duisburg. Duisburgs Maurice Exslager behauptet den Ball gegen Kölns Miso Brecko. (Quelle: dpa)

Duisburgs Maurice Exslager behauptet den Ball gegen Kölns Miso Brecko. (Quelle: dpa)

Der 1. FC Köln hat in der 2. Bundesliga den Befreiungsschlag gegen den MSV Duisburg verpasst. Gegen zehn Zebras kam der Bundesliga-Absteiger nicht über ein 0:0 (0:0) hinaus. Spitzenreiter Eintracht Braunschweig bleibt weiter ungeschlagen, kam aber bei Erzgebirge Aue nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Hertha BSC löste seine Aufgabe beim SV Sandhausen souverän und setzte sich mit 6:1 (2:0) durch.

Duisburg in Unterzahl

Beim "Duell der Enttäuschten" in Köln gab es den ersten Aufreger in der 21. Minute. Nach einem Ballverlust des MSV im Aufbau riss Branimir Bajic den Kölner Sascha Bigalke kurz vor dem Strafraum um und sah von Schiedsrichter Dr. Drees die Rote Karte wegen einer Notbremse. Ansonsten waren in Durchgang eins Höhepunkte Mangelware, beiden Teams war die Verunsicherung anzumerken.

Heimschwäche bleibt bestehen

Nach Wiederanpfiff erhöhte Köln dann das Tempo. Bigalke (48.), Adel Chihi (56.) und Adam Matuschyk (58.) verpassten aber die Führung. In der 81. Minute scheiterte der Kölner Mittelfeldspieler Mate Jajalo mit einem Freistoß an der Duisburger Latte, nur zwei Minute später traf der eingewechselte Kacper Przybylko für den Klub aus der Domstadt ebenfalls die Latte. Am Ende blieb es bei der Nullnummer. Damit knüpft der FC an seine Heimschwäche an: Nur ein Heimsieg gelang der Elf von Trainer Holger Stanislawski in dieser Spielzeit.

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Savran scheitert am Pfosten

Aue erwischte gegen Braunschweig einen guten Start. In der sechsten Minute scheiterte Halil Savran per Dropkick am rechten Pfosten, Eintracht-Keeper Daniel Davari gab der Kugel mit den Fingerspitzen noch die entscheidende Richtungsänderung und bewahrte sein Team vor dem Rückstand. In der 19. und 23. Minute vergab erneut Savran zwei weitere große Chancen. Der Tabellenführer aus Braunschweig fand hingegen nicht ins Spiel.

Kruppke mit der kalten Dusche

Die erste Chance für die Gäste hatte dann Ken Reichel (26.), zielte aber knapp am Tor von Aue-Keeper Martin Männel vorbei. In der 40. Minute sorgte dann Dennis Kruppke mit seinem siebten Saisontor für die Braunschweiger Führung. Mit dem glücklichen Vorsprung für den Spitzenreiter ging es dann in die Pause. In der 57. Minute schoss Kruppke knapp am Auer Tor vorbei, kurz darauf vergab Jan Hochscheit (63.) den Ausgleich. Der folgte dann in der 69. Minute, Oliver Schröder war von Strafraum-Rand aus erfolgreich.

Ramos trifft im dritten Versuch

Hertha legte in Berlin von Beginn an den Vorwärtsgang ein. Bereits nach neun Minuten traf Peter Niemeyer nach Freistoß von Ronny nur den linken Pfosten, Adrian Ramos vergab den Abpraller. Neun Minuten später war es wieder Ramos, der nach erneuter Vorlage von Ronny nur um Zentimeter am Tor von Sandhausens Keeper Michael Langer vorbeischoss. Seine dritte Chance nutzte der Berliner Angreifer dann und brachte die Hertha damit in Führung (28.).

Am Ende wird es deutlich

Nur sechs Minuten später erhöhte Niemeyer nach einem Fehler von Langer auf 2:0 für den Hauptstadtklub. Endgültig entschieden war die Partie dann in der 64. Minute. Zunächst sah SVS-Keeper Langer wegen einer Notbremse an Nico Schulz die Rote Karte, dann verwandelte Ronny den fälligen Elfmeter zum 0:3 (68.). Sandhausen steckte in der Folge immerhin nicht auf und kam durch den eingewechselten Andrew Wooten noch zum Ehrentreffer (75.). Im Anschluss zog Hertha das Tempo noch einmal an: Sami Allagui (81.), Marcel Ndjeng (89.) und Ben Saha (90.) sorgten für den 1:6-Endstand.

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