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Turn-Star Philipp Boy denkt an Karriereende

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Turn-Star Boy denkt an Rücktritt

12.11.2012, 13:28 Uhr | dpa

Turn-Star Philipp Boy denkt an Karriereende. Philipp Boy ist seit seinem Sturz in Stuttgart nachdenklich geworden. (Quelle: dpa)

Philipp Boy ist seit seinem Sturz in Stuttgart nachdenklich geworden. (Quelle: dpa)

Philipp Boy hat bei seinem ersten TV-Auftritt nach den Olympischen Spielen in London Spekulationen über das nahe Ende seiner Turner-Karriere genährt. "Die Tendenz ist momentan: Vielleicht werde ich das Turnen ad acta legen", erklärte Boy in der Sendung "Sportplatz" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).

Gleichzeitig verwies der zweimalige Vizeweltmeister und Europameister im Mehrkampf darauf, dass er die endgültige Entscheidung über seine Karriere noch im November verkünden werde.

In Gedanken beim querschnittsgelähmten Ziesmer

Nachdem bereits sein Ausscheiden aus der Sportfördergruppe der Bundeswehr ein Fingerzeig war, dass der Lausitzer nicht mehr an die Geräte zurückkehrt, versuchte Boy seine Befindlichkeiten nach dem Debakel von London zu schildern. "Seit dem Weltcup voriges Jahr in Stuttgart ist bei mir ein Schalter im Kopf umgelegt. Das gab es vorher nicht, dass ich mir über das Turnen Gedanken gemacht habe", bekannte Boy.

Nach einem äußerst gefährlich aussehenden Sturz vom Reck hatte sich Boy vor einem Jahr nur leichte Prellungen und Blessuren zugezogen. Boy gab zu, dass ihm bei dem Absturz Gedanken zu seinem einstigen Teamgefährten Ronny Ziesmer gekommen seien, der nach einem Sportunfall seit 2004 querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. "Das sind Gefühle, die dich hemmen", verriet Boy und begründete damit, warum seit Stuttgart keine Reckübung mehr hundertprozentig gelang. Er mache sich Gedanken um seine Gesundheit, schließlich wolle er ja noch 60 Jahre leben, sagte Boy zu seiner Situation.

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