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GP der USA: Vettel holt die Pole, Alonso nur Achter

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Vettel holt die Pole, Alonso nur Achter

17.11.2012, 20:58 Uhr | sid, dpa, t-online.de

GP der USA: Vettel holt die Pole, Alonso nur Achter. Sebastian Vettel hatte beim Qualifying in Austin allen Grund zur Freude. Der Red-Bull-Pilot startet in Texas von Platz eins. (Quelle: imago)

Sebastian Vettel hatte beim Qualifying in Austin allen Grund zur Freude. Der Red-Bull-Pilot startet in Texas von Platz eins. (Quelle: imago)

Der deutsche Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel hat beim Großen Preis der USA seine überragende Form bestätigt und die Pole Position in Texas erobert. Der Weltmeister greift damit schon am Sonntag (ab 19.45 Uhr im t-online-Live-Ticker) nach seinem dritten WM-Titel in Folge. Sein WM-Rivale Fernando Alonso enttäuschte hingegen. Der Ferrari-Pilot geht nur als Achter ins Rennen. McLaren-Pilot Lewis Hamilton wurde Zweiter vor Vettels Teamkollege Mark Webber.

Alonso profitierte in Austin sogar noch von einer Rückversetzung des Franzosen Romain Grosjean, der wegen eines Getriebewechsels vor dem Qualifying von Rang vier auf Platz neun strafversetzt wurde.

Vettel: "Haben alles richtig gemacht"

Vettel fuhr am gesamten Wochenende in einer anderen Liga, war in allen drei Trainings und allen drei Qualifikationsrunden mit Abstand der Schnellste. Gewinnt der mit zehn Punkten Vorsprung führende Vettel und Alonso wird maximal Fünfter, ist der Titelkampf bereits vor dem Saisonfinale in Sao Paulo entschieden.

"Wir sind offenbar mit dem richtigen Fuß zuerst aufgewacht", sagte Vettel strahlend: "Die Strecke macht unheimlich viel Spaß. Wir haben alles richtig gemacht. Die Arbeit für heute ist getan, aber das Rennen wird noch lange und schwierig."

Alonso gibt sich noch nicht geschlagen

Alonso gab sich derweil weiterhin kämpferisch. "Das wird wieder ein harter Kampf, ein Rennen, in dem wir die ganze Zeit am Limit fahren müssen", sagte der spanische Ferrari-Pilot, der Vettel wenige Stunden vor dem Qualifying auf einem geschmacklosen Foto mit einem großen Paintball-Gewehr den Kampf angesagt hatte: "Ich muss schauen, dass ich ein paar Plätze gutmache, dass wir besser reinkommen."

Reine Formsache scheint vor dem Rennen der dritte Gewinn des Konstrukteurs-Titels für Red Bull. Vettel und sein auf Platz drei startender Teamkollege Mark Webber benötigen nur noch vier Punkte, um die letzten Zweifel zu beseitigen.

Hamilton auf Platz zwei

Platz zwei eroberte in Austin McLaren-Pilot Lewis Hamilton, der 0,109 Sekunden langsamer als Vettel war. Rekordweltmeister Michael Schumacher machte durch Platz fünf in seiner dritten Heimat - er besitzt seit kurzem eine Ranch in Texas - Hoffnung auf einen Achtungserfolg in seinem vorletzten Rennen. Nico Hülkenberg geht im Force India als Siebter auf die Strecke.

Dass zwischen dem auf Rang eins startenden Vettel und Titelkonkurrent Alonso gleich zwei deutsche Fahrer stehen, wollte der Spanier nicht als Nachteil für sich sehen. "Das sind alles super Fahrer. Wir respektieren uns alle, da macht es auch in den beiden letzten Rennen keinen Unterschied, ob sie Deutsche sind oder nicht."

Schumacher will "nicht freiwillig Platz machen"

Schumacher versicherte derweil, dass er unparteiisch sein wird. "Ich werde Fernando nicht freiwillig Platz machen", sagte er: "Aber ich werde mein Rennen für das Team fahren. Natürlich halte ich Sebastian die Daumen. Auf der anderen Seite ist meine Beziehung zu Ferrari auch nicht zu vergessen, weshalb ich zweigeteilt, aber neutral bin."

Der Rekord-Weltmeister fuhr zwischen 1996 und 2006 für die Scuderia und gewann zwischen 2000 und 2004 fünfmal hintereinander den WM-Titel. Für Sonntag schließt er aber gar einen Platz unter den ersten Dreien praktisch aus. "Über ein Podium brauchen wir nicht wirklich reden", meinte der 43-Jährige: "Theoretisch wäre es möglich, dass ich nach der ersten Kurve in Podiumsnähe bin, aber das zu halten ist eine andere Geschichte."

Haug nimmt Rosberg-Debakel auf seine Kappe

Nico Rosberg erlebte als 17. im zweiten Silberpfeil eine herbe Enttäuschung. Marussia-Pilot Timo Glock war auf Rang 19 wieder einmal bester Pilot der drei Hinterbänkler-Teams. 'Eine gute Vorstellung von Michael', sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug zur Leistung Schumachers in dessen zweitletzten Qualifying der Karriere. Die Schuld für Rosbergs Abschneiden nahm Haug dagegen aufs Team: "Leider haben wir Nico nicht das Auto und die Abstimmung gegeben, die ihm eine Qualifikationsleistung wie von Michael möglich machten."

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