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Kein Sieg für Sebastian Vettel: WM-Entscheidung wird vertagt

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WM-Entscheidung vertagt

19.11.2012, 09:29 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Kein Sieg für Sebastian Vettel: WM-Entscheidung wird vertagt. Lewis Hamilton und Sebastian Vettel liefern sich ein heißes Duell. (Quelle: dapd)

Lewis Hamilton und Sebastian Vettel liefern sich ein heißes Duell. (Quelle: dapd)

Kein Sieg, keine Weltmeisterschaft, zumindest vorerst - Formel-1-Pilot Sebastian Vettel ist beim Großen Preis der USA "nur" Zweiter geworden, während WM-Konkurrent Fernando Alonso auf Platz drei vorfahren konnte. Das reichte dem Spanier, um den Titelkampf offen zu halten. Den Sieg sicherte sich Lewis Hamilton in 1:40,494 Stunden. "Absolut fantastisch", war sein Kommentar, als er die Ziellinie überquert hatte.

Damit fällt die Entscheidung um die Fahrer-Weltmeisterschaft im letzten Rennen in Brasilien. Vettel hat nun 13 Punkte Vorsprung auf Alonso. Den ersten Titel-Hattrick haben Vettel und Red Bull aber schon sicher: In der Konstrukteurswertung liegen sie uneinholbar vorne.

Hamilton attackiert Vettel immer wieder

Gleich beim Start spielte Alonso seine enormen fahrerischen Fähigkeiten aus. Von Platz sieben fuhr der Spanier an Nico Hülkenberg, Michael Schumacher und Kimi Räikkönen vorbei und eroberte den vierten Platz.

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Eigentlich hätte Alonso von Rang acht starten müssen. Ferrari hat aber kurz vor Rennbeginn das Getriebe von Felipe Massa ausgetauscht, was für den Brasilianer eine Versetzung um fünf Plätze nach hinten zur Folge hatte. Alonso rückte dadurch vor und auf die saubere Seite der Strecke. Gerade auf einem neuen Kurs, wie in Austin, ist der Asphalt neben der Ideallinie extrem rutschig und staubig.

Hamilton überholt Vettel nach hartem Kampf

Hamilton konnte der Spanier aber nicht überholen. Der McLaren des Briten war lange Zeit das schnellste Auto der Führungsgruppe. Hamilton legte sich Vettel zurecht und setzte immer wieder Attacken.

In Runde 42 war es dann soweit. Der Brite schloss ganz nah zu Vettel auf und übernahm nach einer weiteren Attacke mit der vollen Kraft von KERS und DRS die Führung. Vettel beschwerte sich im Funk, dass ihn ein Überrundeter kurz zuvor aufgehalten habe und er somit verlangsamen musste. "Bleib ruhig und konzentriere dich", antwortete sein Renningenieur.

Webber scheidet aus

Vettel ließ sich nicht abhängen und blieb stets gefährlich. Für Überholversuche war der Doppel-Weltmeister jedoch zu weit weg von Hamilton. In Brasilien würde Vettel ein vierter Platz reichen, selbst wenn Rivale Alonso das Rennen gewinnen würde. Dass er sich nicht als Verlierer, sondern als zweiter Sieger fühlte, zeigte Vettel schon direkt nach der Zieleinfahrt, als er zufrieden winkte und über den Boxenfunk erklärte: "Ich bin absolut glücklich."

Mark Webber konnte seinem Red-Bull-Kollegen nicht lange Schützenhilfe leisten. Bereits in Runde vier kassierte Hamilton den Australier. Im 18. Umlauf wurde Webber ganz langsam, blieb schließlich stehen und schied aus dem Rennen aus. Die Lichtmaschine verweigerte ihren Dienst.

Schumacher bricht Rekord

Schumacher hatte erneut keinen schönen Tag. Von Platz fünf gestartet kam er nur auf Rang 16 ins Ziel. Einen Rekord hat er aber noch gebrochen. Der siebenmalige Weltmeister übertraf die bisherige Bestmarke seines früheren Ferrari-Kollegen Rubens Barrichello, der insgesamt 80.067 Rennkilometer gefahren war.

Mit der Komplettierung der zweiten Runde in Texas zog Schumacher in dieser Statistik an Barrichello vorbei. Für den 43-Jährigen war der Grand Prix in den USA sein vorletztes Saisonrennen. Nach dem Großen Preis von Brasilien in einer Woche beendet Schumacher endgültig seine Formel-1-Laufbahn.

Zweitbester Deutscher in Austin war Hülkenberg, der Achter wurde. Nico Rosberg kam auf Platz 13, Timo Glock im Marussia auf Rang 19.

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