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WADA: Von 2015 an vier Jahre Sperre für Dopingsünder

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WADA: Von 2015 an vier Jahre Sperre für Dopingsünder

19.11.2012, 11:59 Uhr | dpa

WADA: Von 2015 an vier Jahre Sperre für Dopingsünder. Blutdoping soll härter bestraft werden.

Blutdoping soll härter bestraft werden. (Quelle: dpa)

Montreal (dpa) - Dopingsünder müssen vom 1. Januar 2015 an mit deutlich schärferen Sanktionen rechnen. Die Welt-Anti-Doping- Agentur WADA will die Strafen für besonders schweren Sportbetrug von zwei Jahren auf vier Jahre verdoppeln.

Künftig soll das höhere Strafmaß für Doping mit anabolen Steroiden, Wachstumshormon, maskierenden Substanzen, den Handel mit Dopingpräparaten sowie für die Anwendung verbotener Methoden gelten. Das teilte die WADA in Montreal mit, wo der zweite Entwurf des neuen Codes verabschiedet und präsentiert wurde.

"Aus der Anzahl der erhaltenen Vorschläge geht hervor, dass es in der Welt des Sports, von den Regierungen und innerhalb der Anti-Doping-Community den starken Wunsch nach Verschärfung der Sanktionen gibt", erklärte WADA-Präsident John Fahey. Er sei überzeugt, dass diese Botschaft bei den Sportlern ankommt - "laut und klar": Dopingsünder müssen "einen hohen Preis zahlen, sagte Fahey, "die Risiken sind hoch".

Das neue Regelwerk - der World-Anti-Doping-Code - soll nach einer weiteren Beratungsphase im November 2013 in Johannesburg beschlossen werden und am 1. Januar 2015 in Kraft treten.

Die sogenannte Osaka-Regel (Regel 45 der olympischen Charta) wird keinen Eingang in den WADA-Code finden. Bei Dopingsperren von mehr als sechs Monaten konnte das Internationale Olympische Komitee (IOC) die betreffenden Athleten von den nächsten Olympischen Spielen ausschließen. Diese Sanktion war vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne allerdings für unrechtmäßig erklärt worden.

Aufgrund der weltweit angespannten Wirtschaftslage musste die WADA ihren Etat erneut einfrieren. Wie 2011 und 2012 werde das Budget auch im kommenden Jahr 28 Millionen Dollar (rund 21,7 Millionen Euro) betragen. Die WADA habe in den vergangenen zwei Jahren von Reserven leben müssen, um ihre operativen Kosten zu decken, verriet Fahey und warnte: "Wenn die Zuwendungen weiterhin stagnieren, wird die Agentur gezwungen sein, ihre Aktivitäten zu einzuschränken." Die WADA wird hauptsächlich durch Zuwendungen von Regierungen ihrer Mitgliedsländer finanziert.

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