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Gewaltproblem: DFL rät weiter zur sachlichen Diskussion

19.11.2012, 13:28 Uhr | dpa

Gewaltproblem: DFL rät weiter zur sachlichen Diskussion. Die Polizei musste immer häufiger bei Auseinandersetzungen zwischen Fußball-Fans eingreifen.

Die Polizei musste immer häufiger bei Auseinandersetzungen zwischen Fußball-Fans eingreifen. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat gelassen auf die neuen Zahlen über Gewalt in deutschen Stadien reagiert und baut bei der Problemlösung weiterhin auf den Dialog zwischen den beteiligten Akteuren.

"Bei der Suche nach Lösungen helfen weder Dramatisierungen noch Verharmlosungen. Wir brauchen eine Versachlichung der Diskussion", teilte der Ligaverband mit.

Bundesweit 8143 Strafverfahren wurden laut der Polizei-Statistik der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) in der Saison 2011/12 gegen deutsche Fußball-Fans erlassen - im Schnitt 70 Prozent mehr als in den vergangenen zwölf Jahren. Bei der Lösung des Problems setzt die DFL weiterhin auf den sachlichen Dialog zwischen Vereinen und Verbänden, der Polizei und der Politik sowie mit den Fans.

Ähnlich wie der Ligaverband argumentiert auch der Deutsche Fußball-Bund. "Insgesamt steckt hinter den Zahlen der ZIS ein komplexes Problem, das wir nur gemeinsam mit der Liga, den Vereinen, der Polizei, der Justiz und den friedlichen Fans lösen können", betonte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert. "Wir haben in manchen Bereichen eine Entwicklung, der wir gemeinsam entschlossen entgegensteuern müssen."

Wesentlich schärfer als DFB und DFL reagierte der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann auf den Jahresbericht. "Die dramatisch steigenden Zahlen verdeutlichen, dass die Liga entschlossen handeln muss", sagte der CDU-Politiker und forderte DFL und DFB auf, jährlich zehn Millionen Euro aus der Vermarktung der TV-Rechte zur Präventionsarbeit, zum Beispiel zur Förderung von Fanprojekten, zur Verfügung zu stellen.

Am 12. Dezember soll in Frankfurt/Main das 32-seitige umstrittene Positionspapier "Sicheres Stadionerlebnis" verabschiedet werden. Die 36 Vereine der 1. und 2. Liga haben bis zum 22. November Zeit, das Konzept zu diskutieren und eventuell erneut nachzubessern.

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