23.11.2012, 18:25 Uhr | dpa
Hamburg (dpa) - Der ehemalige DTB-Präsident Georg von Waldenfels hat die Kritik seines Nachfolgers Karl-Georg Altenburg zurückgewiesen und seinerseits Vorwürfe an den neuen Chef des Deutschen Tennis Bundes erhoben.
"Der Versuch, Ihr Versagen im ersten Jahr Ihrer Präsidentschaft mit unbegründeten Vorwürfen an das Vorgänger-Präsidium zu begründen, ist für mich ein unglaublicher Vorgang", schrieb von Waldenfels in einem Brief an Altenburg, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" zitiert.
Altenburgs Auftritt auf der Mitgliederversammlung in Bad Neuenahr sei "respekt- und würdelos" gewesen, schrieb von Waldenfels laut "SZ". Altenburg hatte bei seiner Bilanz nach einem Jahr im Amt auf zum Teil "furchtbare Verhältnisse" verwiesen, die man vom Vorgänger-Präsidium übernommen habe. "Was wir vorgefunden haben, war wesentlich schlimmer, als wir gedacht haben", sagte Altenburg und nannte als Beispiel das schlechte Verhältnis zur Profi-Organisation ATP wegen des Rechtsstreits um das Turnier am Hamburger Rothenbaum.
Quelle: dpa
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