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Alonso rückt kampflos einen Platz nach vorne

25.11.2012, 12:58 Uhr | t-online.de

Fernando Alonso rückt kampflos einen Platz nach vorne. Fernando Alonso ist Sebastian Vettel vor dem Rennen kampflos einen Platz näher gekommen. (Quelle: imago)

Fernando Alonso ist Sebastian Vettel vor dem Rennen kampflos einen Platz näher gekommen. (Quelle: imago)

Kaum war das Qualifying zum Großen Preis von Brasilien beendet, fingen die Verschwörungstheoretiker schon wieder an zu spekulieren. Würde das Ferrari-Team wieder etwas am Wagen von Felipe Massa vortäuschen, um Fernando Alonso wieder einen Platz in der Startaufstellung nach vorne und auch noch auf die saubere Spur zu bringen? Massa wies den Gedanken empört zurück. Und dank einer Strafe gegen Pastor Maldonado ist ein vorgetäuschter Getriebeschaden oder etwas ähnliches bei Ferrari nicht mehr von Nöten.

Massa würde sogar mit kaputtem Getriebe fahren

Massa hat vor dem letzten Saisonrennen empört jede Vermutung zurückgewiesen, an seinem Auto könnte wie schon am vergangenen Wochenende in Austin das Getriebe gewechselt werden. "Das Getriebe wird dieses Mal nicht gewechselt, das werde ich nicht zulassen. Selbst wenn es kaputt ist, dann fahr ich mit dem kaputten, aber gewechselt wird nichts", erklärte Massa vor einem Heimspiel.

In Austin hatte Alonso noch von Massa Getriebewechsel profitiert. Dafür war dieser den Regeln entsprechend um fünf Plätze in der Startaufstellung zurückgesetzt worden. Alonso startete statt von Rang acht von Platz sieben - und auf der sauberen Linie. Der Spanier nutzt die Chance und fuhr beim Start gleich einmal auf Platz vier vor.

Maldonados Fehler hilft Alonso

Doch dieser Trick ist nun nicht nötig. Maldonado war nach dem ersten Teil des Qualifyings, dem sogenannten Q1, nicht zum Wiegen abgebogen. Pech für den Venezolaner: Dafür bekam er die dritte Verwarnung in dieser Saison. Die Regeln sehen dafür eine Rückstufung um zehn Startplätze beim nächsten Rennen vor. Und so startet Maldonado nicht von Platz sechs, sondern von 16.

In Brasilien geht Alonso (260 Punkte) nun von Platz sieben ins Rennen, drei Positionen hinter Vettel (273). Sollte der Spanier gewinnen, muss Vettel mindestens Platz vier belegen, um seinen Titel zu verteidigen. Sollte der Ferrari-Pilot Platz zwei belegen, reicht dem Deutschen Rang sieben - bei Platz drei für den Spanier sogar Platz neun. Platz vier und schlechter bedeutet das Ende für Alonsos Titelträume.

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