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Steffen schwimmt zu ihrem 21. Meistertitel

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Steffen und Biedermann schwimmen zu Freistil-Titeln

25.11.2012, 16:30 Uhr | dpa

Steffen schwimmt zu ihrem 21. Meistertitel. Britta Steffen wurde über 50 Meter Freistil deutsche Meisterin.

Britta Steffen wurde über 50 Meter Freistil deutsche Meisterin. (Quelle: dpa)

Wuppertal (dpa) - Britta Steffen und Paul Biedermann bleiben national eine Klasse für sich. Bei den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal schwamm Steffen nach dem klaren Erfolg über die 100 Meter Freistil auch souverän zum Sieg über die 50 Meter.

Die 29-Jährige schlug nach 24,20 Sekunden an und unterbot damit erneut die WM-Norm. Ihre Weltjahresbestzeit verfehlte Steffen um 19 Hundertstelsekunden. Das hätte bei der zeitgleichen EM in Frankreich immer noch für den Platz zwei gereicht. In Chartres verbesserte die Weißrussin Aliaxandra Herassimenia Steffens Weltjahresbestzeit um 16 Hundertstelsekunden auf 23,85.

"Es war nicht so schnell wie ich gehofft habe. Ich bin ein bisschen traurig, dass ich nicht unter 24 Sekunden gekommen bin, sagte Steffen. Ihr DM-Fazit: "Guter Durchschnitt, aber damit kann man sich noch nicht zufriedengeben."

Paul Biedermann entschied die 400 Meter Freistil in 3:41,69 Minuten ebenfalls klar für sich. Die WM-Norm von 3:41,85 Minuten knackte der Weltrekordler. Über 200 Meter Brust erzielte Marco Koch (Darmstadt) in 2:04,95 die zweitschnellste Zeit weltweit. "Ich hätte gar nicht gedacht, dass ich das schaffe. Ich merke aber meine Schwächen bei den Wenden", sagte der Weltmeister und sagte mit Blick auf die WM: "Diese Olympischen Spiele hängen mir noch nach. Diese Kurzbahn-WM kann Olympia nicht überdecken."

Die weltweit zweitbeste Zeit in diesem Jahr schwamm Marco Koch über 200 Meter Brust. Der Darmstädter war mit drei Siegen erfolgreichster Athlet dieser DM. Zur Kurzbahn-WM in Istanbul wird der DSV wohl nur etwa ein Dutzend Schwimmer entsenden.

Britta Steffen zeigte sich gut erholt vom Weltcup-Stress mit acht Stationen. Trotz zweier bereits zuvor aufgestellter Weltjahresbestzeiten sieht sich die 29-Jährige nicht als WM-Favoritin. "Um bei der WM erfolgreich zu sein, muss ich ganz schön noch was tun. Ich will Saisonbestleistung schwimmen und dann schauen, wofür es reicht", sagte sie.

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