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Presse: "Vettel legendär wie Fangio und Schumacher"

26.11.2012, 09:51 Uhr | dpa, t-online.de

Presse: "Vettel legendär wie Fangio und Schumacher". Sebastian Vettel heimst von den Medien viel Lob ein. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel heimst von den Medien viel Lob ein. (Quelle: dpa)

Nach seiner furiosen Aufholjagd und dem Herzschlagfinale beim Großen Preis von Brasilien wird Sebastian Vettel von der deutschen und der internationalen Presse gefeiert. "Vettel zerstört Ferrari", titelt die britische "Sun". Die französische "L' Equipe" konstatiert: "Vettels dritter Titel ist sein schwierigster."

Aber auch Vettels großer Rivale Fernando Alonso steht nach dem um drei Zähler verpassten Titel im Blickpunkt: "Fernando hat sich nichts vorzuwerfen. Nicht er, vielmehr Ferrari hat die WM verloren, weil es Alonso nach Monza kein Siegerauto mehr stellen konnte" titelt das italienische Blatt "La Gazzetta dello Sport", während die Zeitung "Tuttosport" fordert: "Alonso verliert die WM wegen drei Punkten. Jetzt gebt ihm endlich ein ordentliches Auto!" Die Pressestimmen im Überblick:

Deutschland

"Bild.de": "Vormel-1-Weltmeister - Vettel-Wahnsinn! Vettel, du bist einfach geil!"

"Express.de": "Da ist der Vettrick! Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich seinen dritten Titel in Folge gesichert."

"Welt.de": "Regendrama! Vettels dritter Titel ist sein wertvollster."

"Spiegel Online": "Zitterfinale mit dem besseren Ende für Sebastian Vettel."

"Süddeutsche": "Dritter WM-Titel für Sebastian Vettel. Legendär wie Fangio und Schumacher."

"Focus online": "Vettel zeigt's den Neidhammeln und fährt zum Titel."

"Auto, Motor und Sport": "Sebastian Vettel ist sechs Jahre schneller als Schumi."

Spanien

"As": Vettel ist der Champion. Das Wunder für Alonso war nicht möglich. Der Spanier will aber gleich stark zurückkommen."

"Marca": "Vettel! Dreifacher Weltmeister!"

Frankreich

"L'Equipe": "Vettels dritter Titel ist sein schwierigster."

Italien

"Gazzetta dello Sport": "Super-Alonso heldenhaft, Vettel weltmeisterlich. Der zweite Platz des Spaniers reichte nicht. Fernando hat sich nichts vorzuwerfen. Nicht er, vielmehr Ferrari hat die WM verloren, weil es Alonso nach Monza kein Siegerauto mehr stellen konnte. Er war perfekt, aber der Deutsche rettet sich."

"Corriere dello Sport": "Alonso, Du warst grandios! Der zweite Platz reichte nicht zum Titelgewinn, aber mit diesem Auto hat er Wunder vollbracht. Dieses Talent sollte man nicht vergeuden. Was für eine Aufregung in Brasilien: Vettel holt vom letzten Platz auf."

"Tuttosport": "Alonso verliert die WM wegen drei Punkten. Jetzt gebt ihm endlich ein ordentliches Auto!"

"La Republica": "Super-Alonso reicht nicht. Vettel ist zum dritten Mal Weltmeister. Das Wunderkind imitiert Schumacher und Fangio. Er hat den Titel einer großartigen WM verdient. Michael Schumacher bleibt eine Legende."

"Il Tempo": "Alonso fliegt im Regen auf und davon, aber der Titeltraum ist geplatzt. Die Ära Schumacher geht zu Ende - diesmal für immer."

"Corriere della Sera": "Regen, Unfälle und Pannen - aber Vettel hält stand. Der Golden Boy der Formel 1 holt seinen dritten Titel."

England

"The Sun": "Vettel zerstört Ferrari. Dreifacher Weltmeister verbuddelt die Rivalen."

Schweiz

"Blick": "Vettel-Wahnsinn! Er geht durch die Regen-Hölle und kommt heil ins Ziel. Sebastian Vettel braucht 101 Rennen für drei Titel - und das Glück der großen Champions. Mehr Action bietet fast kein Kino-Thriller aus Hollywood."

"Neue Zürcher Zeitung": "Es gehört zu den größten Stärken Sebastian Vettels, sich blitzschnell auf neue Situationen einstellen zu können. Das muss er nun auch abseits der Rennstrecke schaffen: Der in Sao Paulo perfekt gemachte Titel-Hattrick katapultiert ihn schon nach 101 Formel-1-Rennen in die Liga der Champions."

"Tages-Anzeiger": "Für Vettel ist es der dritte Sieg in Serie, eine ähnliche glückte in 62 Jahren Formel 1 nur Juan Manuel Fangio (1954-1956) und Michael Schumacher (2000-2003). Das zeigt, in welche Gesellschaft der Triumph Vettel rückt. Dass er mit 25 Jahren der mit Abstand jüngste ist, der auf eine solche Marke kommt, führt vor, was er noch erreichen kann."

"Basler Zeitung´": "Dass Vettel im chaotischen letzten Rennen der bisher längsten Saison der Formel-1-Geschichte die Nerven behielt, war ein Meisterstück."

Niederlande

"de Volkskrant": "In Tränen zum neuen Meilenstein."

"De Telegraaf": "Phänomen Vettel. Im regnerischen Brasilien hat Sebastian Vettel der Geschichte der Königsklasse des Autosports ein schönes Kapitel hinzugefügt. Wie so viele Sportler, die jahrelang ihre Disziplin dominieren, ist Vettel im letzten Jahr beim breiten Publikum nicht populärer geworden. Unter anderem ärgern sich immer mehr Menschen über seinen arroganten Finger, den er auch gestern wiederholt in die Luft streckte. Die Rennqualitäten Vettels sind aber über jeden Zweifel erhaben."

"Algemeen Dagblad": "In einem Spektakel greift Vettel sich den Weltmeistertitel. Erneut hat Vettel große Spannkraft bewiesen, indem er sehr rasch einen Fehler gutmachte und nach vorn schoss. Dabei bekam er Schützenhilfe seines prominenten Landsmanns Michael Schumacher, der ihn im letzten Formel-1-Rennen seiner Karriere vorbeiziehen ließ."

Belgien

"De Standaard": "Der letzte Grand Prix der Formel-1-Saison wurde zu einem spektakulären und chaotischen Finale."

"De Morgen": "Große Emotionen bei Red Bull. Sowohl Christian Horner als auch Sebastian Vettel konnten die Tränen nicht zurückhalten. Ein spannenderes Finale dieser schönen Saison wäre kaum denkbar gewesen. Drei auf einen Streich für Red Bull und für Vettel. Aber sie haben in dieser Saison auch wirklich nichts geschenkt bekommen."


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