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HSV - Schalke: Auch ohne van der Vaart kann Hamburg siegen

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HSV fügt Stevens dessen 100. Bundesliga-Niederlage zu

29.11.2012, 11:06 Uhr | dpa

HSV - Schalke: Auch ohne van der Vaart kann Hamburg siegen. Hamburgs Maximilian Beister (li.) im Zweikampf mit Schalkes Teemu Pukki.  (Quelle: Reuters)

Hamburgs Maximilian Beister (li.) im Zweikampf mit Schalkes Teemu Pukki. (Quelle: Reuters)

Der Hamburger SV kann auch ohne Rafael van der Vaart gewinnen. Die Schützlinge von Trainer Thorsten Fink besiegten den FC Schalke 04 mit 3:1 (0:0) und sorgten dafür, dass die Königsblauen wichtige Punkte im Verfolgungsrennen auf den FC Bayern verloren.

Maximilian Beister (52.) und Artjoms Rudnevs (65.) hatten den HSV zunächst in Führung gebracht. Klaas-Jan Huntelaar markierte zehn Minuten vor dem Ende im Nachschuß an einen Handelfmeter, den René Adler im HSV-Tor pariert hatte, den Schalker Ehrentreffer. Milan Badelj (90.+2) machte in der Nachspielzeit mit einem Foulelfmeter den Sieg perfekt. Für Schalke-Trainer Huub Stevens war es an alter Wirkungsstätte die 100. Bundesliga-Niederlage.

Fink setzt auf die Raute

HSV-Coach Fink musste einiges ändern, immerhin fielen neben van der Vaart (Muskelfaserriss im Oberschenkel) auch Heung-Min Son (Oberschenkelzerrung) aus. In den drei Partien ohne den Holländer traf der HSV nicht einmal das Tor. Doch auch ohne den Regisseur begannen seine Kollegen vor 47.127 Zuschauern im Volkspark engagiert. Fink ließ mit einer Mittelfeldraute spielen, mit Rudnevs und Beister bot er zwei Stürmer auf.

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Auch Van-der-Vaart-Ersatz Tolgay Arslan bot eine ansprechende Leistung, unterstützt von Per Skjelbred, der zunächst Tomas Rincon ersetzte. Arslan kassierte allerdings wegen Meckerns seine fünfte Gelbe Karte und wird dem HSV am Sonntag in Wolfsburg fehlen.

Jansen trifft den Pfosten

Überraschend ließ Fink Marcell Jansen als linken Außenverteidiger auflaufen, Dennis Aogo spielte erstmals vor ihm. Stevens brachte den zuletzt Gelb-Rot-gesperrten Kyriakos Papadopoulos für Joel Matip und überraschte mit der Rotation in der Offensive. Statt Julian Draxler begann Chinedu Obasi auf dem Flügel, für Lewis Holtby stand Teemu Pukki in der Startelf.

Jansen kam nach sieben Minuten gleich zur ersten Chance, traf aber nur den Pfosten. Vier Minuten später konnte Skjelbred eine gute Möglichkeit nicht verwerten. Nach einer Orientierungsphase wurden die Gäste immer mutiger und hätten durch Huntelaar (14.) und Obasi (22.) in Führung gehen können. Nach Ecke von Jefferson Farfan konnte Arslan die Chance von Obasi auf der Torlinie klären. In ihren Offensivbemühungen wirkten die Königsblauen durch die Doppelbelastung in Meisterschaft und Champions League aber weitgehend müde.

Adler mit zahlreichen guten Paraden

Mutig stürmten die Gastgeber auch im zweiten Durchgang, doch zunächst verfehlte Arslan (49.) das Gehäuse. Erst ein Gewaltschuss von Beister nach Vorlage von Milan Badelj aus 20 Metern brachte Zählbares.

Keeper Lars Unnerstall war noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte gegen den strammen Schuss aber nichts ausrichten. Der Lette wurde danach bestens von Dennis Diekmeier eingesetzt und musste nur einschieben. Auf der Gegenseite hielt René Adler die Führung gegen Benedickt Höwedes und Farfan (beide 68.) fest. Und auch Hundelaars Handelfmeter parierte der Nationaltorhüter, gegen den Nachschuss war er aber machtlos. In der 90. Minute hielt Adler mit spektakulärer Parade bei einem Freistoß von Christian Fuchs den Sieg seiner Mannschaft fest, ehe Badelj per Elfmeter alles klar machte.

14. Spieltag

Borussia Dortmund

-

Fortuna Düsseldorf

1:1

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Hannover 96

-

SpVgg Greuther Fürth

2:0

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Hamburger SV

-

FC Schalke 04

3:1

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Eintracht Frankfurt

-

1. FSV Mainz 05

1:3

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Borussia Mönchengladbach

-

VfL Wolfsburg

2:0

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VfB Stuttgart

-

FC Augsburg

2:1

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SV Werder Bremen

-

Bayer Leverkusen

1:4

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SC Freiburg

-

FC Bayern München

0:2

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1. FC Nürnberg

-

TSG 1899 Hoffenheim

4:2

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