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Formel 1: Vettels Triumph wäre beinahe in Flammen aufgegangen

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Vettels Triumph wäre beinahe in Flammen aufgegangen

28.11.2012, 09:28 Uhr | t-online.de

Formel 1: Vettels Triumph wäre beinahe in Flammen aufgegangen. Red-Bull-Superhirn Adrian Newey (li.) und Sebastian Vettel. (Quelle: imago)

Red-Bull-Superhirn Adrian Newey (li.) und Sebastian Vettel. (Quelle: imago)

Am Ende ist alles gut gegangen: Doch der dritte Titelgewinn von Sebastian Vettel hing offenbar am seidenen Faden. Das Rennen hätte nämlich auch in einer Katastrophe enden können, gab Red-Bull-Konstrukteur Adrian Newey zu. Vettels Auto hätte jede Sekunde "einfach in Flammen" aufgehen können, gestand der Brite: "Ich dachte, das Auspuffsystem würde brechen und das Auto könnte Feuer fangen", sagte Newey.

Der alte und neue Weltmeister war nach seiner Kollision in der ersten Runde mit Bruno Senna fast 70 Runden lang mit einer schwer beschädigten Auspuffanlage gefahren.

Vettel: "Das härteste Rennen meiner Karriere"

Newey gestand nun ein, wegen der schweren Schäden das komplette Rennen über Angst gehabt zu haben. Red Bull habe Vettels Auto deshalb während des Rennens fotografiert, um auf die Schäden reagieren zu können."Wir haben sofort das Motorenmapping geändert. Dadurch verloren wir natürlich Leistung, aber wir konnten den Auspuff so kühl wie möglich halten“, sagte Newey. Der Rennstall habe dadurch die Brandgefahr verringern können, allerdings sei der Bolide von Vettel im Anschluss auch einen Tick langsamer geworden.

Vettel: "Das härteste Rennen meiner Karriere"

Erst nach der Zieldurchfahrt Vettels habe sich seine Anspannung in einen Jubelschrei entladen, sagte Newey weiter. Der neue Titelträger selbst sagte nach dem Großen Preis von Brasilien: "Es war das härteste Rennen meiner Karriere." Den drohenden Ausfall seiner "Abbey" sei für ihn aber kein Thema gewesen, so Vettel. Er hatte genug mit seiner Aufholjagd zu tun und wusste von dem Schaden während des Rennens gar nichts. Der 25-Jährige fuhr nach dem Crash noch vom letzten auf den sechsten Platz vor.

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