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Neuer Hockey-Qualifikationsmodus sorgt für Ärger

30.11.2012, 13:03 Uhr | dpa

Neuer Hockey-Qualifikationsmodus sorgt für Ärger. Hockey-Bundestrainer Markus Weise hält den neuen Qualifikationsmodus für höchst fragwürdig.

Hockey-Bundestrainer Markus Weise hält den neuen Qualifikationsmodus für höchst fragwürdig. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Die neuen Qualifikationskriterien für Weltmeisterschaften und Olympische Spiele sorgen bei den deutschen Hockey-Herren für Ärger und Unverständnis.

"Dieser Modus mit Pokalcharakter ist höchst fragwürdig", schimpfte Bundestrainer Markus Weise vor dem Start der Champions Trophy in Melbourne. Kapitän Moritz Fürste stellt den Modus sogar "komplett infrage". Er forderte den Weltverband FIH zum Dialog auf: "Ich würde mir wünschen, dass die FIH mehr auf Spieler und Trainer zugeht."

Im August war im Hockey die World League eingeführt worden. Um diese aufzuwerten, können sich via World League sechs Mannschaften für Olympia und WM qualifizieren - die restlichen Startplätze gehen an die fünf Kontinentalmeister und an den WM-Ausrichter. Die Neuregelung gilt sowohl für den Damen- als auch für den Herrenbereich. Damit sei die Champions Trophy definitiv "entwertet" worden, sagte Weise. Dieses Turnier gibt es wegen der World League künftig nur noch alle zwei Jahre.

In der World League entscheidet über die Olympia- oder WM-Qualifikation das Abschneiden in der dritten Runde, die in zwei Turnieren mit je acht Mannschaften aufgeteilt ist.

Diese Turniere werden ausgespielt mit jeweils zwei Vorrunden-Vierergruppen. Danach folgt das Turnier-Viertelfinale (Erster der Gruppe I - Zweiter der 2. Gruppe II etc). Die Sieger dieser Partien haben beste Chancen auf einen Platz bei Olympia oder der WM. "Man kann so mit einem gewonnenen Spiel zu Olympia kommen", kritisierte Fürste und beklagte die fehlende Gesprächsbereitschaft des Weltverbandes.

2013 finden diese Achter-Turniere in Deutschland und den Niederlanden statt. Zum Ende der beiden Drittrundenturniere im kommenden Juni und Juli haben allerdings noch keine Kontinentalmeisterschaften stattgefunden. Daher können zu dem Zeitpunkt auch nicht alle WM-Teilnehmer für 2014 benannt werden. Schließlich rücken noch Teams aus der World League nach, wenn Nationen sich bereits über sie qualifiziert haben, dann aber Kontinentalmeister werden. "Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt", meinte Fürste mit Blick auf die zukünftige Bedeutung der Europameisterschaft.

Denn bisher waren die kontinentalen Turniere deutlich aufgewertet: Es gab es bei jeder dieser Meisterschaften eine bestimmte Anzahl an Plätzen, die zur WM- und Olympiateilnahme berechtigten. Dazu kamen weitere Qualifikationsturniere.

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