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Nguyen gelingt bei Abschied von Philipp Boy erster Weltcup-Sieg

04.12.2012, 15:26 Uhr | dpa

Nguyen gelingt bei Abschied von Philipp Boy erster Weltcup-Sieg. Der Olympia-Zweite Marcel Nguyen übernahm die Führung in der Gesamtwertung.

Der Olympia-Zweite Marcel Nguyen übernahm die Führung in der Gesamtwertung. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Es war eine bewegende Minute in der Stuttgarter Porsche-Arena. Kaum hatte sich Marcel Nguyen dank einer Super-Übung am Reck seinen Premierensieg im Turn-Weltcup erkämpft, ging er mit seinem gerade verabschiedeten Freund Philipp Boy auf die letzte gemeinsame Ehrenrunde.

Dabei trug er wie alle anderen Weltcup-Teilnehmer das T-Shirt mit der Aufschrift "All in for Philipp" - für Boy war es die letzte Show mit den Turnern. Tags zuvor hatte er seine Karriere beendet.

Unterschiedlicher hätte die Veranstaltung für die beiden kaum laufen können. Nguyen sicherte sich bei seinem ersten internationalen Heimauftritt nach dem Olympischen Spielen vor 5000 Zuschauern mit 90,232 Punkten die 15 000 Schweizer Franken (9600 Euro) Preisgeld. Zudem übernahm der 25-jährige Olympia-Zweite nach zwei von fünf Weltcup-Veranstaltungen die Führung in der Gesamtwertung. Mit 90 Punkten verdrängte er Danell Leyva (USA) und Daniel Purvis (Großbritannien/beide 80) auf Platz zwei. "Ich werde das Geld erst mal anlegen", meinte Nguyen schmunzelnd.

Nach London hatte er wochenlang pausiert. "Es waren viele Termine zu erledigen, da war ich nicht oft in der Halle. Die Lust kam dann nach fünf Wochen wieder und ich bin dann langsam wieder ins Training eingestiegen", berichtete der Sportsoldat strahlend. "Umso glücklicher bin ich, dass ich jetzt ganz oben stehe." Purvis (89,397) kam auch in Stuttgart auf Rang zwei vor dem Russen David Beljawski (89,298). Der bisher im Weltcup führende Leyva konnte dagegen nur am Reck glänzen und musste mit Mehrkampf-Rang fünf zufrieden sein.

Wie in London musste Nguyen seine Aufholjagd von hinteren Rängen beginnen, nachdem er am Boden bei der zweiten Akrobatik-Reihe gepatzt hatte. "Offenbar liegt mir das", sagte er mit einem Grinsen. Im Weltklassefeld mit sechs der besten neun Mehrkämpfer von London steigerte er sich von Gerät zu Gerät und lag nach seinem Spezialgerät Barren auf Platz zwei. Am Reck schob sich Nguyen schließlich unter dem stürmischen Applaus des Publikums mit einer Glanzübung am führenden Briten Purvis vorbei.

"Aber alle Schwierigkeiten konnte ich natürlich noch nicht wieder zeigen", meinte der deutsche Olympia-Held, der in der britischen Hauptstadt mit Silber die erste deutsche Mehrkampfmedaille seit 76 Jahren erkämpft hatte. Auch Boy demonstrierte Nguyen mit anerkennendem Applaus seinen Respekt. Am Samstag hatte er seinen Abschied vom Turnen auch mit psychischen Problemen nach seinem schweren Sturz im Vorjahr an gleicher Stelle begründet.

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