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Cottbus - Hertha: Berlin gewinnt das Spitzenspiel unter Flutlicht

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Hertha gewinnt das Spitzenspiel unter Flutlicht

03.12.2012, 22:15 Uhr | dpa

Cottbus - Hertha: Berlin gewinnt das Spitzenspiel unter Flutlicht. Jubel bei Hertha BSC: Die Berliner triumphieren im Duell mit Energie Cottbus. (Quelle: dapd)

Jubel bei Hertha BSC: Die Berliner triumphieren im Duell mit Energie Cottbus. (Quelle: dapd)

Dank des achten Saisontores des Brasilianers Ronny bleibt Hertha BSC in der 2. Bundesliga Halbzeit-Meister Eintracht Braunschweig auf den Fersen und marschiert mit nun 15 Spielen ohne Niederlage weiter Richtung direkter Wiederaufstieg. Zum Abschluss der Hinrunde kamen die Berliner zu einem 2:1 (1:0) beim FC Energie Cottbus, der zuvor dreimal nacheinander zu Hause gewonnen hatten.

Die Lausitzer (28 Punkte) sind als Tabellenvierter nun schon acht Punkte hinter dem Zweiten Hertha (36) und vier Zähler hinter dem 1. FC Kaiserslautern, der auf Relegationsplatz drei steht. Die Berliner Treffer markierten Peer Kluge (16. Minute) und Ronny (84.). Für Energie hatte Dennis Sörensen (54.) zwischenzeitlich ausgeglichen.

Kluge drückt den Ball über die Linie

In einem zerfahrenen Spiel fanden die Gastgeber nicht zu ihrer bekannten Heimstärke: Fehler und Unkonzentriertheiten hemmten das Spiel der Cottbuser vor 13.070 Zuschauer. Auf der Gegenseite setzte Ronny, der trotz seiner Knieprobleme auflaufen konnte, seine Berliner Mitspieler immer wieder geschickt in Szene. Zunächst scheiterte noch Ben Sahar. Danach konnte Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum einen Schuss von Berlins Kapitän Peter Niemeyer nicht festhalten, Kluge drückte den Ball per Kopf über die Linie.

Der Israeli Sahar vergab kurz nach dem Wechsel nach einem erneuten Fehlgriff von Kirschbaum aus Nahdistanz die Chance zum zweiten Berliner Tor. Über viel Kampf und Hektik schafften es die Cottbuser, Hertha zumindest in einigen Szenen zu fordern. Und nach einer Freistoßflanke von Marco Stiepermann schaltete der Däne S¢rensen schneller als alle Berliner und köpfte platziert ein. Den Gästen, die ohne den kolumbianischen Stürmer Adrian Ramos (grippaler Infekt) antraten, fehlten Genauigkeit und Durchschlagskraft - bis Ronny aus 18 Metern mit einem Gewaltschuss traf.

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