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Wunderhengst Totilas fliegt samt Reiter aus dem Championatskader

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Totilas fliegt aus Championatskader

05.12.2012, 14:47 Uhr | sid, dpa

Wunderhengst Totilas fliegt samt Reiter aus dem Championatskader. Totilas und sein Reiter Matthias Rath sind nicht mehr im Championatskader. (Quelle: imago/osnapix)

Totilas und sein Reiter Matthias Rath sind nicht mehr im Championatskader. (Quelle: osnapix/imago)

Wunderhengst Totilas und sein Reiter Matthias Rath gehören nicht mehr dem deutschen Championatskader an. Diese Entscheidung fällte der Dressurausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), wie die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mitteilte.

Der DOKR begründete seine Entscheidung mit der momentan fehlenden Leistungsperspektive der Kombination von Reiter und Pferd bei internationalen Wettkämpfen.

Kein Ausschluss für immer

"Natürlich bedauern wir dies sehr, müssen aber alle Kaderreiter gleich behandeln", sagte Klaus Roeser, Vorsitzender des DOKR-Dressurausschusses. Er betonte, dass dies kein Ausschluss für immer sein müsse.

Rath und der zwölfjährige Hengst haben seit über einem halben Jahr keinen Wettkampf mehr bestritten. Zuletzt traten sie bei den deutschen Meisterschaften an. Eine Erkrankung von Rath verhinderte einen Start bei den Olympischen Spielen. Wann das Paar in den Turniersport zurückkehrt, ist offen.

"Alles schief gelaufen, was schief laufen konnte"

Der Vorgang passt in das Gesamtbild der bisher unglücklichen Liaison. "Mit Totilas ist alles schief gelaufen, was schief laufen konnte", gestand Paul Schockemöhle vor kurzem bei "Spiegel Online". Der Unternehmer aus dem oldenburgischen Mühlen hatte vor zwei Jahren für geschätzte zehn Millionen Euro Totilas gekauft. Mitbesitzerin ist Raths Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff.

Als Konsequenz aus den bislang nur mäßigen Erfolgen hat Schockemöhle angekündigt, den Hengst 2013 erst einmal aus dem Zuchteinsatz zu nehmen.

Kadermitglieder werden umfangreich unterstützt

Kadermitglieder werden unter anderem bei der Ausrüstung unterstützt. Zudem gehören auch fachliche Hilfe im Training oder psychologische und physiologische Maßnahmen zum Angebot. Außerdem werden die Reiter vom Verband zu den gut dotierten Weltcup-Turnieren geschickt.

Derzeit zählen die Olympia-Starterinnen Helen Langehanenberg mit Damon Hill, Kristina Spreche (Dinklage) mit Desperados und Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino sowie Isabell Werth (Rheinberg) mit El Santo und Don Johnson und Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D'Agostino zum Championatskader.


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