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Timo Boll: Doping-Sünder strafrechtlich verfolgen

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Boll für harte Gesetze: "Doping ist Kriminalität"

05.12.2012, 12:49 Uhr | sid, dpa

Timo Boll: Doping-Sünder strafrechtlich verfolgen. Timo Boll hofft im Doping-Kampf auf die Unterstützung des Staates (Quelle: imago)

Timo Boll hofft im Doping-Kampf auf die Unterstützung des Staates. (Quelle: imago)

Doping-Sündern soll es zukünftig auch strafrechtlich an den Kragen gehen. Dafür hat sich Tischtennis-Star Timo Boll ausgesprochen. "Doping ist Kriminalität, und deswegen kann es für alle sauberen Sportler nur gut sein, wenn der Sport bei seinen eigenen Maßnahmen durch harte Strafgesetze des Staates unterstützt wird', wird der 31-Jährige in einer Mitteilung des Deutschen Tischtennis-Verbandes (DTTB) zitiert.

Boll spreche für das gesamte Nationalteam, hieß es in dem Text weiter. Zudem teilte der Verband mit, dass er auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Stuttgart einen entsprechenden Antrag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) unterstützen werde. Der DLV fordert darin unter anderem die Erhöhung der Strafen für Dopingverstöße, die Einführung einer Kronzeugenregelung sowie die uneingeschränkte Strafbarkeit des Besitzes von Dopingmitteln.

Kriminologe: "Eigendoping muss ins Blickfeld"

Unterstützung erhält Boll vom anerkannten Kriminologen Dieter Rössner. Er sieht die Werte des Sports durch die bisherigen staatlichen Regelungen zur Dopingbekämpfung nicht geschützt. "Das Eigendoping der Sportler muss ins Blickfeld genommen werden", sagte Rössner der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wir brauchen eine direkte Kriminalisierung des Dopings."

Bisher ist der Besitz geringer Mengen von Dopingmitteln nach dem Arzneimittelgesetz nicht strafbar. "Erst die Besitzstrafbarkeit ohne Einschränkung gäbe den Ermittlern die Möglichkeit, in den Spitzensport vorzudringen", erklärte er.

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