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SV Werder Bremen: Bode hin- und hergerissen

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SV Werder Bremen: Die Suche nach dem Allofs-Erben

18.12.2012, 12:49 Uhr | dpa

Marco Bode müsste nur noch "Ja" sagen. Doch der ehemalige Werder-Profi hält sich einen Einstieg als Geschäftsführer beim SV Werder Bremen offen.

Als Stürmer hat Marco Bode selten gezögert und schnell den Abschluss gesucht. 101 Tore erzielte er so für Werder Bremen. Doch jetzt zaudert der 43-Jährige. Er fühlt sich hin- und hergerissen, ob er der Verlockung widerstehen oder nachgeben soll: Der ehemalige Publikumsliebling könnte Geschäftsführer bei Werder werden - er müsste nur noch "Ja" sagen.

Willi Lemke sieht noch eine Chance, obwohl Bode ihm schon einen Korb gegeben hat. "Marco war von Anfang an einer unserer Top-Kandidaten. Er hat uns aber zu einem frühen Zeitpunkt mitgeteilt, dass er nicht zur Verfügung steht", verriet der Chef des Werder-Aufsichtsrates dem Bremer "Weser-Kurier" (Dienstag) und fügte an: "Vielleicht gibt es noch Hoffnung, dass er es sich anders überlegt."

Tatsächlich hält Bode sich und dem Verein weiter ein Hintertürchen offen. "Mich hat es bislang nicht ins operative Geschäft gedrängt. Das tut es auch jetzt nicht. Aber ich habe es auch nie ausgeschlossen", sagte der Fußball-Europameister von 1996 der "Kreiszeitung Syke" (Dienstag). Bode erklärte weiter: "Es kann die theoretische Situation kommen, wo ich mir das anders überlege."

Diese Situation könnte sogar sehr schnell kommen. Nachdem Dietmar Beiersdorfer und Marc Kosicke bei Werder abgesagt haben, wird es für Lemke nicht gerade einfacher, einen Nachfolger für Klaus Allofs zu finden. Mit jeder weiteren Absage gerät auch Bode unter Druck, einzuspringen und auszuhelfen. Auch wenn Lemke sagte: "Wir haben noch einige Eisen im Feuer. Die Shortlist ist nicht leer."

Warum er zögert, kann Bode plausibel erklären. "Ich habe einen Riesenrespekt vor dieser Aufgabe", begründete der ehemalige Nationalspieler: "Dieser Job kann einen auffressen." Außerdem habe er Familie und "auch ein Berufsleben - das kann ich nicht einfach so im Stich lassen". Bode arbeitet unter anderem als Geschäftsführer der Agentur "deepblue sports" und als Co-Produzent von TV-Formaten für Kinder.

Und Bode liebt seine Freiheit. Er hatte schon lange gezögert, sich für den Aufsichtsrat zur Verfügung zu stellen und sich erst Anfang November in das Gremium wählen lassen. Das führt jetzt zu der kuriosen Situation, dass Bode nach dem Allofs-Abgang an der Suche eines Nachfolgers direkt beteiligt ist und die Lösung dieses Problems für den Aufsichtsrat Bode nun der Geschäftsführer Bode sein könnte.

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