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Basketball: Jeremy Lin zurück in New York

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Jeremy Lin: "Linsanity" im Madison Square Garden

18.12.2012, 13:52 Uhr | sid

Da war sie wieder zu spüren, die LINsanity. Tosender Jubel brandete auf, als Jeremy Lin unter grellem Blitzlichtgewitter in sein 'Wohnzimmer' Madison Square Garden zurückkehrte. Die Fans erhoben sich, begrüßten ihren Helden. Ihren einstigen Helden. Denn Lin trug das 'falsche' Trikot. Das der Houston Rockets. Dorthin war der 24-Jährige mit taiwanesischen Wurzeln zur laufenden Saison gewechselt, nachdem die New York Knicks den Vertragspoker gegen die Texaner verloren hatten.

'Es war großartig, wieder in dieser Halle zu spielen', sagte Jeremy Lin, der angesichts der zahlreichen Sympathiebekundungen sichtlich bewegt war. 'Ich bin den Fans so dankbar. Viele haben mein altes Trikot getragen. Es war viel schöner als gedacht', sagte Lin.

Ein dankbarer Gast wollte er dann aber doch nicht sein. Der Point Guard führte seine Rockets mit 22 Punkten und acht Assists zum 109:96-Sieg gegen die Knicks, die damit ihre erste Heimpleite der Saison kassierten. Nur James Harden punktete mit 28 Zählern für Houston noch besser. 'Es hat viel Spaß gemacht', sagte Lin nach dem furiosen Auftritt an seiner früheren Erfolgsstätte.

'Ich denke, unser Team hat einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Es war großartig, zurückzusein', sagte Lin, der allerdings während des Spiels bei Ballbesitz auch einige wenige Buhrufe über sich ergehen lassen musste. Doch die gingen im Jubel meist unter. Kopf stand die Halle, als Lin Ende des zweites Viertels einen Dreier versenkte.

So war es häufig in der vergangenen Saison, als ihn die Ereignisse förmlich überrollt hatten. Auf dem Parkett folgte eine Gala der nächsten, die Öffentlichkeit riss sich um den Newcomer, und die Stadt feierte ihr neues Idol. An den Theken der Sportbars bestellten die Gäste einen 'Lin Tonic', klebten an den TV-Bildschirmen und machten sich darauf gefasst, dass das 'AdrenaLIN' nach einer weiteren Gala von 'Lin Tin Tin' durch den Körper strömt. Der Emporkömmling wurde zur 'LINspiration' der NBA.

'Alles hatte sich komplett verändert, jeder wollte mit mir und meiner Familie sprechen. Wir sind sehr zurückhaltende Menschen und legen Wert auf Privatatmosphäre, deshalb war es manchmal etwas schwierig', sagte er, 'es kam mir vor wie ein Traum.' Anfang des Jahres hatte das noch völlig anders ausgesehen. 'Jedes Mal, wenn ich in den Madison Square Garden rein wollte, fragten mich die Sicherheitsleute, ob ich ein Trainer bin', hatte Lin erklärt.

In den 'Garden' kommt Lin nun nur noch selten. Seine neue Heimat ist Houston. Dort hat er bis 2015 unterschrieben und kassiert in den kommenden drei Jahren insgesamt 25 Millionen Dollar (umgerechnet 20,4 Millionen Euro). Bei dieser Summe mussten die Knicks passen, sonst hätte der Meister von 1970 und 1973 eine Luxussteuer wegen zu hoher Personalkosten zahlen müssen.

Houston war Lin aber nicht fremd. Dort spielte er bereits in der Preseason 2011/12, ehe ihn die Rockets noch vor dem Start der regulären Saison aus dem Kader strichen. Nun kehrte Lin als Star nach Texas zurück und wird wie in New York gefeiert. Die 'LINsanity' kennt eben keine Grenzen.

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