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FC Bayern München blickt Real Madrid cool entgegen

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Real droht - doch der FC Bayern und Co. bleiben gelassen

19.12.2012, 13:36 Uhr | sid

Sieben Bundesligisten blicken am Donnerstag gelassen zur Auslosung ins schweizerische Nyon - auch wenn Bayern München, Schalke 04 und Borussia Dortmund im Achtelfinale der Champions League auf einen dicken Brocken treffen könnten.

Im schlimmsten Fall drohen Real Madrid oder der AC Mailand - doch der FC Bayern München, Schalke 04 und Borussia Dortmund blicken der Auslosung des Achtelfinales in der Champions League mit großer Zuversicht entgegen. 'Wir werden es so nehmen wie es kommt. Ich glaube nicht, dass die anderen Mannschaften gerne Bayern München zugelost bekommen', meinte Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor der Zeremonie am Donnerstag (11.30 Uhr/Sky) in der UEFA-Zentrale im schweizerischen Nyon gelassen. 'Wir können jeden schlagen, das ist mir völlig wurscht', ergänzte Nationalspieler Thomas Müller, angesprochen auf einen Wunschgegner.

Doch nicht nur die Bayern, die in den vergangenen drei Jahren zweimal das Finale der Königsklasse erreicht haben, treten nach dem historischen Einzug aller sieben Bundesligisten in die K.o.-Runde des Europapokals mit breiter Brust auf.

'Ob Porto, Arsenal, AC Mailand - da sind noch richtige Knaller dabei. Fest steht aber: Wir werden jedem weiteren Gegner ein unangenehmer Gegner sein. Dass sich viele wünschen, hoffentlich nicht gegen Dortmund spielen zu müssen, ist auch ein Qualitätsmerkmal', betonte BVB-Coach Jürgen Klopp nach der beeindruckenden Gruppenphase der Borussia. Europas Top-Teams hätten 'Respekt vor dem BVB. Sie können den Titel holen', lobte sogar Real-Star Sami Khedira.

Und selbst die derzeit angeschlagenen Schalker haben scheinbar keine Angst vor einem möglichen Duell mit Khedira, Mesut Özil und Superstar Cristiano Ronaldo. 'Eine andere deutsche Mannschaft hat schon gezeigt, wie man gegen sie gewinnt', sagte Sportdirektor Horst Heldt: 'Als Gruppensieger sind wir einem No-Go-Gegner wie dem FC Barcelona aus dem Weg gegangen, jetzt nehmen wir es, wie es kommt.'

Während die Bayern und Schalke auf Real und Jose Mourinho treffen könnten, ist dies für Dortmund ausgeschlossen, da der BVB in der Gruppe schon gegen die Königlichen gespielt hat. Doch die Gesellschaft ist auch so eine illustre: Der FC Arsenal, der AC Mailand, die unbequemen Ukrainer von Schachtjor Donezk oder auch der FC Porto sind weitere mögliche Gegner der deutschen Gruppensieger, die immerhin den Vorteil haben, im Hinspiel (12./13. bzw. 19./20. Februar) zunächst auswärts antreten zu dürfen. Die Rückspiele finden am 5./6. bzw. 13./14 März statt. Ausgeschlossen ist im Achtelfinale ein deutsches Duell.

Dies wird es auch in der Zwischenrunde der Europa League am 14. und 21. Februar definitiv nicht geben. Die Auslosung hierfür findet ebenfalls am Donnerstag in Nyon (14.00 Uhr/Sky) statt, anschließend werden bereits die Paarungen für das Achtelfinale in der Europa League (7. und 14. März) gezogen.

Aus der Bundesliga sind Hannover 96, Borussia Mönchengladbach, der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen im Topf der 32 Mannschaften. Gesetzt ist nur Gruppensieger Hannover.

Bundestrainer Joachim Löw ist über den bisherigen Durchmarsch der deutschen Mannschaften auf jeden Fall 'sehr glücklich'. Dies sei schon immer sein Wunsch in den letzten Jahren gewesen, 'dass wir mal mehr Mannschaften in der K.o.-Runde haben als nur Bayern München. Für die Spieler ist diese Erfahrung enorm wichtig. Das ist eine gute Basis für das nächste Jahr.'

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