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Endlich Winterpause: Maria Höfl-Riesch hat in dieser Saison noch Luft nach oben

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Maria Höfl-Riesch hat noch 'Luft nach oben'

21.12.2012, 13:39 Uhr | sid

Maria Höfl-Riesch enttäuscht im letzten Rennen vor Weihnachten auch sich selbst. Zugleich gewinnt das 17 Jahre alte Ausnahmetalent Mikaela Shiffrin zum ersten Mal im Weltcup.

Erst, als sie über die kommenden Tage sprach, da konnte Maria Höfl-Riesch wieder ganz entspannt lächeln. 'Es ist jetzt auch wirklich Zeit für ein paar Tage Pause', sagte sie. Genau genommen sind es nach der Rückkehr aus dem schwedischen Are nur drei Tage, die der Doppel-Olympiasiegerin reichen müssen. Verbringen will sie die in aller Ruhe, 'ich werde versuchen, mal nicht an Skifahren zu denken, aufzuladen, Kraft zu schöpfen.'

Im letzten Rennen vor Weihnachten sah es in der Tat so aus, als fahre Höfl-Riesch auf Reserve. Einen Tag nach einem für sie starken sechsten Rang im Riesenslalom belegte sie im Slalom von Are nur Rang elf. In dieser Disziplin, in der sie 2010 Olympiasiegerin wurde, war sie zuletzt im Dezember 2099 schlechter platziert gewesen. 'Wenn ich um die Weltcup-Kugel im Slalom mitfahren will, kann ich mir einen solchen Platz nicht erlauben', sagte Höfl-Riesch selbstkritisch.

Im 15. Rennen seit Ende Oktober wirkte Höfl-Riesch bei allem Bemühen nicht mehr richtig frisch. 'Das ist sicher nicht das, was man von ihr erwartet', sagte Damen-Cheftrainer Tom Stauffer über den elften Rang, er und Höfl-Riesch ergänzten danach nahezu wortgleich, sie wüssten nun nicht so genau, woran das gelegen habe. Höfl-Riesch erwähnte aber: 'Das war jetzt schon ein heftiges Programm, das hat mir schon sehr zugesetzt die letzten Wochen.'

Schon am 25. Dezember treffen sich die meisten deutschen Damen wieder zur Vorbereitung auf die beiden Rennen in Semmering (28. und 29. Dezember), wo ein Riesenslalom und ein Slalom gefahren werden. Im Slalom hat Höfl-Riesch seit Donnerstag auf einmal Nachholbedarf. Am Ende dieses WM-Winters würde sie gerne mit der Weltcup-Kugel für die Saisonbeste in dieser Disziplin dastehen, liegt seit Are aber erst mal nur auf dem zweiten Rang der Wertung.

Vor Höfl-Riesch hat sich Mikaela Shiffrin gedrängelt. Das gerade mal 17 Jahre und neun Monate alte Ausnahmetalent aus den USA gewann in Are zum ersten Mal im Weltcup. Vor Frida Hansdotter aus Schweden und Tina Maze aus Slowenien. Maze stand damit im 15. Rennen bereits zum neunten Mal auf dem Siegtreppchen, das ist vor Weihnachten noch keiner anderen Läuferin gelungen. Die fünffache Saisonsiegerin wird den Gesamtweltcup gewinnen, so viel scheint jetzt schon sicher.

Höfl-Riesch ist mit 387 Punkten Rückstand erste Verfolgerin von Maze, aber selbstkritisch genug, um zu erkennen, was ihr bislang im Vergleich zu der 29 Jahre alten Slowenin fehlt. Der Winter, sagt Höfl-Riesch, sei für sie 'eigentlich schon positiv' verlaufen, aber 'es fehlt halt das letzte Stückerl nach vorne, dass ich öfter aufs Podium fahren kann.' Einen Sieg hat sie bisher, dazu je zwei dritte, vierte und fünfte Plätze, heißt: 'Es ist noch Luft nach oben.'

Gleiches sagt übrigens Mikaela Shiffrin. Der Teenager bewertete den ersten Weltcup-Sieg nur als einen Zwischenschritt. 'Selbst wenn ich nicht Ski fahre, denke ich darüber nach und überlege, was ich besser machen kann', sagte Shiffrin, die an einer Sport-Highschool eingeschrieben ist. Sie gilt als sehr ehrgeizig, das war angeblich schon zu erkennen, als sie im Alter von drei Jahren erstmals auf Ski stand und die Garagenauffahrt zum Haus der Eltern hinunterfuhr.

Für Aufsehen gesorgt hatte Shiffrin schon häufiger, zuletzt mit Rang drei beim Slalom-Sieg von Höfl-Riesch im November im finnischen Levi. 'Ich wusste, dieser Tag wird kommen', versicherte sie nach dem ersten Weltcup-Sieg selbstbewusst, 'jetzt werde ich versuchen, mich weiter zu verbessern.' Das gilt nach wie vor auch für Höfl-Riesch: In Semmering, versicherte sie, 'werde ich wieder angreifen'.

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