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Dallas Mavericks stoppen Negativserie mit Pflichtsieg in Washington

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Dallas Mavericks stoppen Negativserie mit Pflichtsieg in Washington

02.01.2013, 15:35 Uhr | dpa

Dallas Mavericks stoppen Negativserie mit Pflichtsieg in Washington. Dirk Nowitzki zeigte gegen die Washington Wizards eine effektive Leistung.

Dirk Nowitzki zeigte gegen die Washington Wizards eine effektive Leistung. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Beim derzeit schlechtesten NBA-Club können auch Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks noch gewinnen. Nach sechs Niederlagen in Serie gelang den Texanern ein 103:94-Pflichtsieg bei den Washington Wizards.

Damit stoppte der Meister von 2011 vorerst seinen Abwärtstrend in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. "So fühlt sich ein Auswärtssieg an?", fragte der deutsche Superstar Dirk Nowitzki am Dienstag. Washington hat in 29 Spielen gerade viermal gewinnen können.

Den Grund für die Leistungssteigerung sah Nowitzki nicht am verordneten Dress-Code - Trainer Rick Carlisle hatte seine Profis dazu verpflichtet, Auswärtsflüge von sofort an im Anzug anzutreten. "Wenn wir verlieren, herrscht in der Kabine und bei den Coaches miese Stimmung. Deswegen wollten wir diesen Sieg unbedingt", sagte Nowitzki.

Ob die Texaner mit dem 13. Saisonsieg die Wende begonnen haben, weiß auch der Würzburger nicht. "Wir müssen uns noch deutlich steigern. Ob das ein erster Schritt war, muss man abwarten", sagte der 34-Jährige. Erstmals seit seiner Rückkehr aufs Parkett nach zwei Monaten Zwangspause wegen einer Knieverletzung brachte es Nowitzki mit elf Zählern auf eine zweistellige Punkteausbeute. 17 Minuten stand er insgesamt auf dem Spielfeld und konnte dabei auch Akzente setzen. "Nowitzki kam rein und traf", meinte Washingtons Center Nene.

Spielbestimmend waren aber noch andere, zum Beispiel Vince Carter. Bisher konnte "Vinsanity" in der Spielzeit selten überzeugen, bei den Wizards war er 23 Zähler bester Werfer der Texaner. "Ich kann zwar nicht mehr so oft dunken wie früher, aber ab und zu geht es noch", meinte Carter nach seinem entscheidenden Dunking zum 101:93 kurz vor Schluss. Der deutsche Nationalspieler Chris Kaman steuerte zwölf Punkte bei. O.J. Mayo und Darren Collison (je 15) scheinen ihre Formprobleme überwunden zu haben.

Der Sieg stimmte Coach Carlisle etwas milder. Er hatte mit möglichen Suspendierungen gedroht und die neue Kleiderordnung bestimmt. "Meine Aussagen entstanden aus Frustration. Da wurde etwas zu sehr aufgebauscht", erklärte Carlisle. Bei nur 13 Siegen und 19 Niederlagen bleiben die Texaner weit hinter den Playoffplätzen der Western Conference.

Auch für die Los Angeles Clippers ging im neuen Jahr eine Serie zu Ende. 17 Mal hatten die Kalifornier zuvor in Serie gewonnen und waren zum besten Team der NBA aufgestiegen. Bei den Denver Nuggets gab es eine 78:92-Niederlage. "Wir waren immer einen Schritt langsamer. Aber wir dürfen unser Selbstvertrauen nicht verlieren", sagte Clippers-Superstar Blake Griffin.

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