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Greuther Fürth - Mainz: Mainz besiegt überforderte Fürther

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Mainz besiegt überforderte Fürther

26.01.2013, 17:30 Uhr | dpa

Greuther Fürth - Mainz: Mainz besiegt überforderte Fürther. Fürths Abdul Rahman Baba (li.) im  Luftduell mit dem Mainzer Nicolai Müller. (Quelle: dpa)

Fürths Abdul Rahman Baba (li.) im Luftduell mit dem Mainzer Nicolai Müller. (Quelle: dpa)

Die SpVgg Greuther Fürth kann auch im neuen Jahr im eigenen Stadion nicht gewinnen. Nach der 0:3 (0:0)-Heimkatastrophe gegen den FSV Mainz 05 befindet sich der Tabellenletzte weiter auf dem direkten Rückweg in die zweiten Bundesliga. Adam Szalai mit seinen Saisontreffer zehn und elf (53./84. Minute) und Yunus Malli (65.) erzielten vor 14.425 Zuschauern die Tore für die Mainzer, die mit dem dritten Auswärtssieg Kurs auf einen Europapokalplatz halten. Bei Fürth konnte dagegen auch der erstmals eingesetzte neue Stürmer Nikola Djurdjic auf Anhieb die Torarmut der Franken nicht abstellen.

Am zweiten Spieltag hatten die Fürther in Mainz mit einem 1:0 ihren historischen ersten Bundesligasieg gefeiert. Das sollte eigentlich ein gutes Omen sein, um im zehnten Versuch auch endlich mal in der eigenen Arena als Gewinner vom Platz zu gehen.

Büskens-Team ist dem Druck nicht gewachsen

Dieser Erfolgsdruck war den Spielern von Trainer Mike Büskens anzumerken, besonders vor dem gegnerischen Tor: In der zweiten Minute hatte Zoltan Stieber gleich eine große Chance, aber der Mittelfeldspieler agierte im Strafraum zu unentschlossen - erster Unmut machte sich auf den Rängen breit.

Auch Mittelstürmer Christopher Nöthe hatte kein Glück im Abschluss, sein Kopfball flog über das Mainzer Tor (8.). Kurz vor der Pause bot sich Sercan Sararer ebenfalls noch eine Kopfballchance (42.). Fürth hatte bis zur Pause die besseren Chancen, während bei den reifer wirkenden Mainzern da noch die Entschlossenheit fehlte. Der letzte Pass kam selbst in aussichtsreichen Situationen nicht an. Das teilweise gefällige Mittelfeldspiel verpuffte so.

Szalai schlägt zu

Zur zweiten Hälfte brachte Büskens den neuen Hoffnungsträger Djurdjic. Der 26 Jahre alte Serbe, der zuletzt in Schweden für Helsingborgs IF Tore geschossen hatte, ging auch engagiert zu Werke. Als Torjäger stach aber nicht der etwas mehr als eine Million Euro teure Djurdjic, sondern der Mainzer Goalgetter Szalai: Der Ungar bewies seinen Instinkt beim wichtigen Führungstor, als er im Nachschuss mit dem linken Fuß erfolgreich war. Zuvor hatte Fürths Torwart Wolfgang Hesl einen Schuss von Andreas Ivanschitz abgewehrt.

Der Rückstand zeigte bei den Fürthern Wirkung. Offensiv lief nun noch weniger zusammen - und hinten ging die Stabilität verloren. Die Mainzer agierten nun auch effektiv: Nacheinander kamen Nicolai Müller, Szalai und Malli zum Schuss - letzterer mit Erfolg. Einen Konter vollendete schließlich Szalai mit seinem elften Saisontor - genauso viele haben alle Fürther zusammen in 19 Spielen erzielt.

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