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NHL-Profis drücken DEB-Team Daumen für Sotschi 2014

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NHL-Profis drücken DEB-Team Daumen für Sotschi 2014

08.02.2013, 11:23 Uhr | dpa

NHL-Profis drücken DEB-Team Daumen für Sotschi 2014. Für Dennis Seidenberg (l) ist der Alltag in der NHL vorrangig.

Für Dennis Seidenberg (l) ist der Alltag in der NHL vorrangig. (Quelle: dpa)

Boston (dpa) - Sie sind Deutschlands beste Eishockey-Spieler und würden dem Nationalteam in Bietigheim-Bissingen gerne helfen, das Olympiaticket für Sotschi 2014 zu lösen. Doch Dennis Seidenberg, Christian Ehrhoff und Marcel Goc müssen aus den USA tatenlos Richtung Baden-Württemberg schauen.

Der Alltag in der NHL geht vor; die Superstars können ihren Auswahlkollegen nur die Daumen drücken. "Ich erwarte natürlich, dass wir uns für Sotschi qualifizieren", sagte Ehrhoff von den Buffalo Sabres der Nachrichtenagentur dpa. "Wir haben eine gute junge Mannschaft mit viel Energie. Wenn jeder seine Leistung bringt, denke ich, dass es schon klappen wird", bekräftigte auch Seidenberg von den Boston Bruins. Und Floridas Goc spricht von einer "lösbaren, aber auf keinen Fall einfachen Aufgabe".

Das Trio gehörte 2006 in Turin und 2010 in Vancouver zu den Leistungsträgern des deutschen Teams. Damit es im kommenden Februar auch in Sotschi dabei sein kann, müssen jedoch erst einmal andere die Fahrkarte lösen - und den NHL-Cracks dann womöglich weichen. Ein schlechtes Gewissen hat Seidenberg angesichts dieser Konstellation jedoch nicht. "So läuft es halt, so ist der Sport. Da kann man nichts dran ändern", meinte der Stanley-Cup-Sieger von 2011.

Als Deutschland im Februar 2009 in Hannover die Qualifikation für Vancouver gelang, schoss sein Bruder Yannic beim entscheidenden 2:1-Sieg gegen Österreich das 1:0. Ein Jahr später spielte dann aber Bruder Dennis bei Olympia. Yannic saß zu Hause, weil unter anderem die NHL-Cracks Marco Sturm, Jochen Hecht und Marcel Goc für Deutschland stürmten.

Auch Goc hat selbst schon erfahren, wie es sich anfühlt, einem NHL-Profi weichen zu müssen. Im Februar 2001 hatte der damalige Schwenninger das erfolgreiche Qualifikationsturnier in Norwegen mitgespielt. Ein Jahr später war Goc dann sogar schon im Olympischen Dorf in Salt Lake City, ehe Marco Sturm (damals San Jose Sharks) anreiste und Goc die Koffer packen musste.

"Das hat mich natürlich nicht gefreut, aber wir wussten, dass wir Platz machen müssen, wenn die NHL-Spieler kommen", sagte Goc rückblickend und verweist darauf, dass die NHL nun einmal die beste Eishockey-Liga der Welt ist. "Und deshalb gehören die Spieler dann auch klar bei Olympia ins Team." Das könnte auch das Olympia-Ticket für die ebenfalls in der NHL beschäftigten Torhüter Thomas Greiss (San Jose) sowie die Verteidiger Korbinian Holzer (Toronto) und Alexander Sulzer (Buffalo) bedeuten. Stürmer-Routinier Jochen Hecht (Buffalo) hingegen beendete seine internationale Karriere bereits.

Ob sich das Daumendrücken für Sotschi für die NHL-Profis überhaupt auszahlt, ist aber noch gar nicht endgültig geklärt. Mitte Februar wollen sich Vertreter der Liga, Spielergewerkschaft, dem Internationalem Olympischen Komitee (IOC) und dem Weltverband IIHF zu Gesprächen treffen. Dann soll geklärt werden, ob die NHL weiterhin wie seit 1998 mitten in der Saison zwei Wochen lang pausiert. Schon in der Vergangenheit bemängelte die Liga, dass man nur von Olympia profitiere, wenn die Spiele in Nordamerika stattfinden und die Partien somit zur besten Sendezeit übertragen würden. Sotschi hingegen ist neun Zeitzonen von der Ostküste der USA entfernt.

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