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Bernie Ecclestone: Alle Formel-1-Teams haben "mehr Geld als Gott"

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Ecclestone: Die Teams schwimmen in Geld

13.02.2013, 09:48 Uhr | t-online.de

Bernie Ecclestone: Alle Formel-1-Teams haben "mehr Geld als Gott". Bernie Ecclestone sieht keine Finanzprobleme bei den Formel-1-Teams. (Quelle: AFP)

Bernie Ecclestone sieht keine Finanzprobleme bei den Formel-1-Teams. (Quelle: AFP)

Einige Formel-1-Teams stecken in einer Finanzkrise. Gerüchte um einen Kollaps der kleineren Rennställe sorgen in jüngster Zeit immer wieder für Gesprächsstoff. Nun hat sich F1-Boss Bernie Ecclestone zu Wort gemeldet und einen markigen Vergleich gewählt. Alle Teams hätten "mehr Geld als Gott", sagte er der "Autoweek".

Ob das wirklich so ist, darf bezweifelt werden. HRT konnte das finanzielle Gewicht nicht mehr stemmen und zog sein Team nach der Saison 2012 zurück. Fahrer wie Marussias Timo Glock mussten gehen, um Platz für einen Piloten zu machen, der Sponsoren mit Geld im Rücken hat. Nun sollen alle Teams mit dem neuen Finanzabkommen einverstanden sein und an der Saison 2013 teilnehmen, so Ecclestone nach einem Treffen mit den kleineren Teams Marussia, Caterham, Force India, Sauber und Toro Rosso. "Wir haben nun mit allen einen Vertrag, auch mit Marussia", sagte er.

Wer es nicht in die Top Ten schafft, guckt in die Röhre

Das Problem ist, dass nur die besten zehn Teams einen Teil der Formel-1-Fernsehgelder bekommen. Marussia rechnete damit, 2012 den letzten "bezahlten" Platz zu ergattern, wurde aber beim Saisonfinale noch von Caterham abgefangen. Das bedeutete satte 7,5 Millionen Euro weniger für Marussia. Ein herber Rückschlag für das russische Team. Das weiß auch Eccelstone: "Ich dachte, dass sie uns verlassen, aber das ist nicht der Fall. Wir machen mit Marussia weiter." Bisher bekamen die besten zehn Rennställe 50 Prozent der Einnahmen, nun sollen es 63 werden.

Ecclestone fechtet einen Machtkampf mit FIA-Boss Jean Todt aus, der mehr Geld für den Automobilverband abzweigen will. Außerdem werden die enormen Regeländerungen 2014 noch einmal zusätzlich Geld verschlingen. Das bedeutet im Umkehrschluss wieder weniger für die Königsklasse.

Whitmarsh erkennt "heilsamen Prozess"

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh hat sich ebenfalls zu dem Thema geäußert. "In den 1980ern lebte die Formel 1 im Überschuss. [...] Wir haben Jahrzehnte im Überschuss gelebt, aber wir müssen erwachsen werden und als Sportart erkennen, dass das nicht mehr attraktiv ist", sagte er zu "Autosport". "Anstatt zu sagen 'wir brauchen noch drei Windkanäle und noch 100 Ingenieure', müssen wir erkennen, was wir zur Verfügung haben, und uns fragen, 'wie schaffen wir es, damit Leistung zu bringen'. Es geht um Effizienz. Diese Diskussion ist viel heilsamer."

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