Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Ringen: das Olympia-Aus und die Folgen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Das Olympia-Aus und die Folgen

16.02.2013, 15:39 Uhr | sid, dpa

Ringen: das Olympia-Aus und die Folgen. Die Sportart Ringen steht vor einer ungewissen Zukunft. (Quelle: imago/Schreyer)

Ringen bleibt möglicherweise doch olympisch. (Quelle: Schreyer/imago)

Das Olympia-Aus für den Traditionssport Ringen hat sein erstes prominentes Opfer gefordert. Raphael Martinetti, der Präsident des Weltverbandes FILA, ist zurückgetreten. Oder musste zurücktreten. Die Meldungen darüber gehen auseinander. Fest steht nur: Nachdem der Sport aus dem olympischen Programm für 2020 gestrichen wurde, beginnt das große Wundenlecken mit einem Paukenschlag.

"Diese Entscheidung gibt dem internationalen Ringen die Gelegenheit, sich zu verändern und zu verbessern", bestätigte der Chef des amerikanischen Verbandes, Rich Bender, den Vorgang, der sich bei der Verbandstagung in Phuket/Thailand vollzogen hatte.

Misstrauensvotum sorgt für Abwahl

Schon vor der Tagung war der Druck auf Martinetti gewachsen, auch weil viele Präsidiumsmitglieder nichts von den Änderungswünschen des IOC gewusst hatten. Vor allem der Chef der russischen Ringervereinigung, Michail Mamiaschwili, forderte vehement einen Rücktritt des bisherigen Weltverbandspräsidenten.

Nach russischen Angaben sei Martinetti in Phuket gefragt worden, was zu der IOC-Entscheidung geführt habe. Daraufhin sei der Schweizer aufgestanden und gegangen. Ein anschließendes Misstrauensvotum samt Abwahl auf Antrag Mamiaschwilis sei 11:10 ausgegangen. Ob es sich also um einen Rücktritt oder eine Amtsenthebung handelt, ist noch offen. Martinetti war seit 2002 FILA-Chef.

Krisengruppe gebildet

"Unser Sport kann jetzt wieder ein unbelastetes Verhältnis zum IOC aufbauen und sich mit einigen dringenden Herausforderungen und Chancen des Ringens befassen", sagte US-Verbandschef Bender.

Ende April, Anfang Mai soll es auf einem FILA-Kongress in Moskau Neuwahlen geben. Zudem wurde eine Krisengruppe gebildet. Diese soll mit Hilfe von Marketingagenturen eine Strategie erarbeiten, wie Ringen als Sportart weiter entwickelt werden kann. Um dann doch noch olympisch zu bleiben.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Highspeed-Surfen + digital fernsehen &120,- € TV-Bonus
bei der Telekom bestellen
Shopping
Nur noch heute Aktionsrabatt auf alles sichern!
Denim, Blusen, Kleider u.v.m. bei TOM TAILOR
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017