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Mercedes und die Formel 1: Aktionäre fordern Ausstieg

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Mercedes streitet um die Formel 1

19.02.2013, 16:01 Uhr | t-online.de

Mercedes und die Formel 1: Aktionäre fordern Ausstieg. Niki Lauda sieht in der Formel 1 einen großen Werbewert für Mercedes. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Niki Lauda sieht in der Formel 1 einen großen Werbewert für Mercedes. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Nun mischt sich auch Niki Lauda in die Diskussion um den Verbleib von Mercedes in der Formel 1 ein. Nachdem zwei Aktionäre vehement den Ausstieg gefordert hatten, konterte er. "Es ist unbestritten, dass die Formel 1 seit Jahrzehnten eine positive Entwicklung durchmacht. Es gibt immer mehr TV-Zuschauer, immer mehr Länder tragen Rennen aus. Das ist ein unglaubliches Wachstum - und davon profitiert Mercedes", sagte der Aufsichtsrats-Chef des Rennstalls der "Bild".

Allein der Sieg von Nico Rosberg 2012 in China soll dem Konzern internen Berechnungen zufolge über 50 Millionen Euro an Werbewert gebracht haben. Für die kommende Saison investiert Daimler zwischen 80 und 100 Millionen Euro in das Formel-1-Team. Der Rest des 200-Millionen-Etats kommt von Sponsoren und aus TV-Einnahmen.

"Formel 1 bringt dem Konzern nichts"

Von Werbewert wollen die Fondsmanager Michael Muders und Henning Gebhardt nichts wissen. Die beiden Daimler-Aktionäre wetterten in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gegen die Silberpfeile. "Die Formel 1 ist teuer und bringt dem Konzern nichts", schimpfte Muders. Und Gebhardt ergänzte: "Formel 1 ist nicht mehr zeitgemäß, es hilft dem Image nicht." Der Ärger der Geldanleger ist zu verstehen: Seit drei Jahren fährt Mercedes nun schon in der Formel 1 und pumpte dabei Millionen von Euros in das Team. Bislang sprang aber erst der eine Sieg durch Rosberg heraus.

Die Vorwürfe will Lauda nicht auf sich sitzen lassen: "Der Marketing-Wert ist da. Wir bauen das Team gerade stark um. Unsere Aktionäre werden noch etwas Geduld haben müssen", sagte der Österreicher und zog einen Vergleich mit Ferrari. "Die sind in der gleichen Situation wie wir. Sie müssen aufholen. Aber auch dort wird die Formel 1 als Erfolgsgeschichte gesehen."

Bis 2020 an die Formel 1 gebunden

Mal eben aus der Königsklasse aussteigen wäre für Mercedes sowieso nicht möglich. Der Rennstall hat sich mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone auf einen Vertrag bis 2020 geeinigt. Auch Daimler-Sprecher Jörg Howe hatte bereits unmissverständlich klar gemacht, dass das Formel-1-Engagement nicht zur Debatte stehe. "Wir haben neue Strukturen geschaffen, um langfristig erfolgreich zu sein und um bald wieder vorne mitzufahren."

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