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    Antrag im Bundestag: Rente für Dopingopfer in der DDR

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    Antrag im Bundestag: Rente für Dopingopfer in der DDR

    21.02.2013, 10:49 Uhr | dpa

    Berlin (dpa) - Die Bundestagsfraktion vom Bündnis 90/Die Grünen fordert eine Rente für Dopingopfer der ehemaligen DDR. Einen entsprechenden Bundestagsantrag hat die Partei nun auf den Weg gebracht, hieß es in einer Mitteilung.

    Mit der Rente soll ehemaligen Sportlern geholfen werden, denen im minderjährigen Alter Dopingmittel verabreicht wurden und die erhebliche gesundheitliche Schäden haben. Bleibende Schäden verlangen aus Sicht der grünen Fraktion auch bleibende Hilfen. Die Höhe der Rente solle sich an der Rentenhöhe für "Opfer des SED-Unrechts" orientieren und an eine besondere Beeinträchtigung der wirtschaftliche Lage geknüpft werden.

    In der DDR wurden bis 1989 Sportler systematisch und flächendeckend von staatlichen Stellen gedopt. Klagen von zahlreichen ehemaligen Athleten gegen den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und gegen Jenapharm wurden vergleichsweise gegen Zahlung von jeweils 9250 Euro an 167 beziehungsweise 184 Betroffene beigelegt. Außerdem war ein bundeseigener Fonds mit zwei Millionen Euro eingerichtet worden, aus dem insgesamt 194 Anspruchsberechtigte einmalig knapp 10 500 Euro erhielten. Anträge hatten insgesamt 308 Betroffene gestellt.

    Viele Dopingopfer befänden sich weiter in einer sozialen Notlage, stellen die Grünen in ihrer Antragsbegründung fest. Da es sich bei den Folgen des Dopings um dauerhafte Gesundheitsschäden handele und die Beschwerden mit steigendem Alter zunehmen würden, könne eine Einmalzahlung nicht als dauerhaft ausreichende Unterstützung betrachtet werden. Beim Kreis der Betroffenen handele es sich um schätzungsweise 500 Personen.

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