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Beach-Profis verärgert über FIVB: "Frechheit"

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Beach-Profis verärgert über FIVB: "Frechheit"

21.02.2013, 15:34 Uhr | dpa

Beach-Profis verärgert über FIVB: "Frechheit". Katrin Holtwick ist vom Weltverband genervt.

Katrin Holtwick ist vom Weltverband genervt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die verärgerten Beachvolleyball-Profis gehen nach dem Terminchaos und veränderten Regeln für die neue Welttour auf die Barrikaden.

"Das ist gelinde gesagt eine Frechheit seitens der FIVB und lässt sie nicht unbedingt als einen professionellen Weltverband dastehen", erklärte die deutsche Nationalspielerin Katrin Holtwick, nachdem der Tourauftakt nur einen Tag nach Bekanntgabe des Terminkalenders nochmals auf Ende April verschoben worden war.

Fest steht: Berlin wird als eine von elf Städten vom 7. bis 11. August einen Grand Slam ausrichten. Die Anzahl der Welttour-Stationen steigt, das Preisgeld für die einzelnen Turniere geht zurück. Ansonsten gibt es viel Unsicherheit. "Es sind so viele unklare und nicht gut durchdachte Regeln dabei, dass man sich fragt, wie kommt man darauf, von heute auf morgen einfach alles über den Haufen zu werfen", hatte die zweimalige Europameisterin Laura Ludwig die angekündigten Änderungen bei beach-volleyball.de kommentiert.

Ursprünglich sollte die Saison schon im Januar in Brasilien starten. "Für uns Spieler ist kaum eine Planung möglich gewesen", sagte die 28-jährige Holtwick. Auch die deutsche Serie und die europäischen Höhepunkte konnten durch das Termin-Durcheinander der FIVB noch nicht endgültig festgelegt werden. Die Welttour startet jetzt erst Ende April mit dem Turnier in China. Das für Ende März geplante Turnier in Argentinien soll erst Ende Mai stattfinden.

Dass der FIVB-Spielkalender erst so spät veröffentlicht wurde, sei "nicht gerade die beste Werbung für unsere Sportart", sagte Olympiasieger Jonas Reckermann der Nachrichtenagentur dpa. Reckermann musste nach Gold in London seine Karriere verletzungsbedingt beenden. Sein Ex-Partner Julius Brink geht die neue Saison mit Sebastian Fuchs an, der zuletzt in der Hallen-Bundesliga für die Netzhoppers KW Bestensee und die Berlin Volleys gespielt hatte. "Er ist ehrgeizig und hat riesen Potenzial. Ich denke, dass sie sofort vorn mitspielen", meinte Reckermann.

Auch der veränderte Modus der Weltserie hat bei den Athleten für viel Ärger gesorgt. Die Profis schrieben einen Brief an die FIVB und erreichten, dass die am meisten kritisierten Änderungen wohl nicht zustande kommen. So sollten bei den Turnieren Teams einer Nation im Viertelfinale zwangsläufig gegeneinander antreten. Das hat der Weltverband zurückgenommen. Zudem wurden jetzt sechs Spielervertreter von der FIVB zu einem Gespräch in die Schweiz eingeladen: "Das ist ein gutes Zeichen", meinte Raimund Wenning, der Beach-Koordinator des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV).

Schwierig ist die Situation vor allem für die nationalen Teams Nummer fünf, sechs, sieben, da "die im Augenblick im Raum stehenden veränderten Zulassungskriterien zu den Turnieren der World Tour die Gefahr eines geschlossenen Kreises mit sich bringen", betonte Reckermann. "Für Teams die sich im Augenblick in der Weltrangliste jenseits von Position 40 befinden, dürfte es auf diese Weise unmöglich werden, an Turnieren der World Tour teilzunehmen und sich nach oben zu arbeiten", ergänzte der Olympiasieger.

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