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München erste deutsche Bewerberstadt für EM 2020

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München erste deutsche Bewerberstadt für EM 2020

21.02.2013, 16:54 Uhr | dpa

München erste deutsche Bewerberstadt für EM 2020. Die Allianz Arena in München könnte Austragungsort werden.

Die Allianz Arena in München könnte Austragungsort werden. (Quelle: dpa)

München (dpa) - München wagt sich als erste deutsche Stadt aus der Defensive und bewirbt sich offiziell um Spiele der Fußball-EM 2020, die in 13 Ländern ausgetragen werden soll.

"Die Bayern haben bei unzähligen Gelegenheiten bewiesen, dass sie sehr tolerante Gastgeber sind. Das ist der stärkste Trumpf", sagte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) und Karl-Heinz Rummenigge, dem Vorstandschef des FC Bayern.

Nach dem Willen der Europäischen Fußball-Union UEFA soll die EM in sieben Jahren in mehreren europäischen Metropolen stattfinden. Die Münchner Bewerbung landet nun zunächst beim Deutschen Fußball-Bund, bis September muss der seine endgültigen Bewerberstädte benennen. "Wir freuen uns sehr über das große Interesse an der Euro 2020", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Nach Auswertung aller Bewerbungen werde das DFB-Präsidium eine Entscheidung treffen.

"Wir haben mit der Allianz Arena ein Stadion, auf das wir sehr stolz sind, das von der Optik und Funktionalität höchsten Ansprüchen genügt", betonte Rummenigge und sprach von einem Schulterschluss des Vereins mit den beiden bayerischen politischen Größen CSU und SPD. "Wenn es um Bayern geht, haben wir schon häufiger die Große Koalition geschmiedet, zum Beispiel bei der Olympia-Bewerbung", erklärte Seehofer und spielte auf den letztlich gescheiterten Versuch an, die Winterspiele 2018 nach München und Garmisch-Partenkirchen zu holen.

Auch deshalb riet Rummenigge zu Zurückhaltung: "Mit einem Schuss Demut muss man jede Bewerbung angehen. Wir werden alles Positive in die Waagschale legen, was München und die Allianz Arena zu bieten haben", sagte Rummenigge zum neuerlichen Versuch, als möglicher EM-Mitgastgeber ein Großereignis nach Bayern zu holen. Er unterstütze auch die Initiative von UEFA-Präsident Michel Platini, das Turnier diesmal aufzuteilen: "Ich finde diesen Entschluss angebracht. Wir haben die Zeit der knappen Kassen. Jeder kann sich ausrechnen, was die Ausrichtung einer EM ein einzelnes Land kosten würde."

Die Bewerber können sich sowohl um eines von zwölf Paketen mit drei Gruppenspielen und einem K.o.-Spiel in Achtel- oder Viertelfinale als auch um die Ausrichtung der Halbfinals und des Endspiels bewerben. Die Münchner beschlossen, für beide Optionen ihre Unterlagen beim DFB einzureichen, sagte Rummenigge.

Ganz wichtig nach dem monatelangen Olympia-Geschacher: Die öffentliche Hand bliebe bei einem Zuschlag für München größtenteils verschont. "Wir werden uns im Gegensatz zu Olympia-Bewerbungen nicht aus Steuermitteln bedienen müssen", sagte Seehofer. Bei der Olympia-Kandidatur für 2018 hatten die oberbayerischen Bewerber mit teils massivem Widerstand aus der Bevölkerung zu kämpfen - auch wegen der hohen Kosten, die bei einem Zuschlag entstanden wären. Ude betonte, dass die nötige EM-Infrastruktur rund um die Allianz Arena bereits stehe. Bei internationalen Spielen bietet das 2005 fertiggestellte Fußballstadion Platz für rund 68 000 Zuschauer.

München dürfte allerdings innerdeutsche Konkurrenz bekommen. Als weitere mögliche Bewerbungskandidaten waren neben der bayerischen Landeshauptstadt zuletzt auch Berlin, Dortmund und Stuttgart immer wieder genannt worden. Was für München spricht? "Die Bayern können nicht nur großartig spielen und gewinnen, sondern auch sympathisch verlieren", sagte Seehofer in Anspielung auf das verlorene Champions-League-Endspiel des Münchner Vereins im Frühjahr 2012. Trotz der bitteren Niederlage sei es komplett friedlich geblieben.

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