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Carters Transformation zum Scharfschützen

24.02.2013, 13:45 Uhr | dpa

Carters Transformation zum Scharfschützen. Vince Carter (r) versucht es mittlerweile gerne aus der Distanz.

Vince Carter (r) versucht es mittlerweile gerne aus der Distanz. (Quelle: dpa)

New Orleans (dpa) - Air Canada hebt nur noch selten ab. Statt auf spektakuläre Dunks setzt Vince Carter in der Spätphase seiner Karriere vermehrt auf Bodenständigkeit aus der Distanz und überzeugt an der Seite von Dirk Nowitzki als Scharfschütze.

Nicht nur mit seinem entscheidenden Dreier beim 104:100 über die New Orleans Hornets hielt der 36-Jährige die Dallas Mavericks zumindest noch im Playoff-Rennen. "Ich hatte niemals Angst davor, große Schüsse zu nehmen", sagte Carter, der sich seinen Fluglinien-Spitznamen in der Anfangszeit bei den Toronto Raptors erwarb, "ich habe keine Angst vor den Konsequenzen, gut oder schlecht. Ich werfe einfach."

Seine addierte Quote aus Feld-, Frei- und Distanzwürfen ist dabei so hoch wie nie in seinen vorigen 14 Saisons in der NBA. "So wie sich Vince selbst neu erfunden hat, indem er von der Bank sofortige Offensive bringt, als Spielmacher, Verteidiger, Allrounder, ist er ein Kandidat für die Hall of Fame", lobte Rick Carlisle den Flügelspieler. "Er ist achtmaliger All Star. Jungs, die diese Art von Langlebigkeit haben und ihr Spiel anpassen können, um ihrem Team zum Sieg zu verhelfen, kommen in die Ruhmeshalle."

Ende der 90er und Anfang der 2000er-Jahre war Carter mit nur 1,98 Metern der aufregendste Profi seiner Generation. Die Vorstellung beim Slam-Dunk-Contest 2000 gilt als eine der besten der Geschichte, seinen Sprung über den 20 Zentimeter größeren Frédéric Weis bei Olympia in Sydney nannte die französische Presse nur "le Dunk de la Mort" (Todesdunk).

Doch bei allem Spektakel haftete Carter stets nicht gerade ein Gewinner-Image an, mit seinen Teams erreichte er bislang nie die NBA-Finals. Auch in Dallas wird das diese Saison wohl kaum gelingen, auch wenn sich der Rookie des Jahres 1999 inzwischen mit mehr als 21 800 Punkten auf Rang 28 der ewigen Bestenliste der stärksten Basketball-Liga der Welt geschoben hat.

"Sein Dreier fiel fast automatisch die letzten paar Wochen", meinte Nowitzki deshalb und setzte auch vor dem Prestigeduell der schwächelnden Ex-Meister mit den Los Angeles Lakers am Sonntagabend auf den neu erfundenen Carter: "Er schießt wirklich mit viel Selbstvertrauen."

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