Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Gewalt im Fußball: Städtetag sieht DFB/DFL gefordert

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Gewalt im Fußball: Städtetag sieht DFB/DFL gefordert

27.02.2013, 12:33 Uhr | dpa

Gewalt im Fußball: Städtetag sieht DFB/DFL gefordert. Christian Ude ist der Präsident des Deutschen Städtetages.

Christian Ude ist der Präsident des Deutschen Städtetages. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Deutsche Städtetag nimmt im Zuge der zunehmenden Gewalt im Umfeld von Bundesliga-Spielen den Fußball in die Pflicht.

"Es ist nicht zu akzeptieren, dass der professionelle und kommerziell organisierte Fußball hohe Erträge erzielt, während der Staat, vor Ort vor allem die Polizei und die kommunal verantwortete Jugendhilfe, für dessen Auswüchse zuständig sein soll", sagte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude als Präsident des Deutschen Städtetages.

Der Städtetag fordere deshalb von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), sich im Bereich der Fan-Projekte stärker zu engagieren. Ferner unterstütze er die Forderung der Innenminister- und der Sportministerkonferenz nach einem deutlich auszuweitenden Beitrag von DFB und DFL im Hinblick auf gewaltpräventive Maßnahmen, hieß es in einer Pressemitteilung weiter.

Unterdessen haben die Gewerkschaften der Polizei eine zunehmende Verlagerung der Gewalt auf die Autobahnen und Raststätten registriert. "Nachdem sich alle intensiv mit der Sicherheit in den Stadien beschäftigt haben, gehört es jetzt zur Taktik der Ultras, ihre Aktivitäten konsequent nach außerhalb der Stadien zu verlagern. Weil sie wissen, dass das Risiko, entdeckt zu werden, in den Stadien viel zu groß ist", sagte Bernd Witthaut, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), dem Magazin "Sport-Bild".

Auch Rainer Wendt von der Deutschen Polizei Polizeigewerkschaft (DPolG) sieht die Autobahnen als "Schwachstelle". Bei fast 13 000 Autobahn-Kilometern könne es kein flächendeckendes Sicherheitsnetz geben.

In der Vergangenheit hatte es vermehrt Hooligan-Angriffe auf Autobahnen gegeben. Insbesondere der Angriff von Kölner Ultras auf einen Fanbus von Borussia Mönchengladbach auf der Raststätte Siegburg hatte für Aufsehen gesorgt.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video


Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal