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Formel 1: Mark Webber distanziert Lewis Hamilton in Barcelona

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Webber distanziert Mercedes-Pilot Hamilton

01.03.2013, 13:24 Uhr | t-online.de

Formel 1: Mark Webber distanziert Lewis Hamilton in Barcelona. Mark Webber: Bestzeit erst auf trockenem Asphalt. (Quelle: dpa)

Mark Webber: Bestzeit erst auf trockenem Asphalt. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber hat dem Weltmeister-Team Red Bull im nasskalten Barcelona die erste Testbestzeit der Formel-1-Saisonvorbereitung gesichert. Der Australier war zu Beginn der Abschlusstests fast 1,7 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Brite Lewis Hamilton im Mercedes.

Dritter wurde der französische Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne. Allerdings waren weder Dreifach-Champion Vettel noch sein Ferrari-Rivale Fernando Alonso auf der Strecke. Auch Nico Rosberg, Nico Hülkenberg und der nun endgültig von Force India zurückgeholte Adrian Sutil pausierten. Sie greifen erst in den kommenden Tagen ein.

Kaum Erfahrungen für Malaysia nutzbar

Auf dem Circuit de Catalunya hatten die Fahrer lange mit widrigen Bedingungen zu kämpfen. Regen und kühle Temperaturen störten die Übungsrunden der Teams, die bei den viertägigen Tests eigentlich wichtige Daten für den Saisonauftakt am 17. März in Australien sammeln wollen. Webber fuhr seine Topzeiten daher erst kurz vor Ende des Tages, als der Asphalt endlich etwas abgetrocknet war.

Für die Abstimmung der Autos auf die neuen Pirelli-Reifen sind dies die ungünstigsten Voraussetzungen. Kurz vor Saisonbeginn kämpfen alle Rennställe darum, die neuen Reifenmischungen zu verstehen und ihre neuen Autos darauf einzustellen. Nun mussten die Fahrer über weite Strecken die Regenreifen aufziehen lassen und konnten so kaum die gewünschten Erfahrungen für die ersten Rennen im sonnigen Melbourne und im schwül-heißen Malaysia sammeln.

Eingeschränkte Aussagekraft der Ergebnisse

"Wir als Reifenhersteller würden unter diesen Bedingungen und zu diesem Zeitpunkt keine Tests hier ansetzen, aber das ist die Entscheidung der Teams", sagte Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery. Schon in der Vorwoche hatte die Formel 1 in Barcelona zumeist bei Schmuddelwetter ihre Runden gedreht.

Für Red Bull war Webbers Bestzeit zumindest ein kleiner Prestigeerfolg. An den bisherigen acht Testtagen hatten sich stets andere Teams an die Spitze der Zeitentabelle gesetzt. Ferrari, McLaren, Lotus und Mercedes eroberten je zweimal Platz eins. Allerdings sagen die Zeiten nicht unbedingt etwas über das wahre Kräfteverhältnis aus, da die Rennställe in dieser Phase mit verschiedenen Abstimmungen und Benzinmengen experimentieren.

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