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WM der Surfer: Kindheitserinnerung für Parkinson

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WM der Surfer: Kindheitserinnerung für Parkinson

01.03.2013, 10:37 Uhr | dpa

WM der Surfer: Kindheitserinnerung für Parkinson. Weltmeister Joel Parkinson startet als großer Favorit in die neue Saison.

Weltmeister Joel Parkinson startet als großer Favorit in die neue Saison. (Quelle: dpa)

Gold Coast (dpa) - Jahrelang beherrschte Kelly Slater die Surfszene, im vergangenen Jahr aber musste sich der US-Boy dem Australier Joel Parkinson geschlagen geben. Der neue Weltmeister zeigte noch kühnere Manöver. Am Samstag startet die neue Saison nun dort, wo Parkinson aufgewachsen ist.

Erfolg kann wahnsinnig lässig machen. Das Cover seines neuen Bildbandes zeigt Parkinson von hinten - durchtrainiert, mit knielangen Shorts und einem Surfbrett im Arm. Entlang riesiger Palmen läuft er schnurstracks in Richtung Küste. Vorbei an seinen Fans, die zu ihm aufschauen wie zu einem Popstar.

Schon der Titel des 180-seitigen Buches offenbart eine Mischung aus Coolness und Siegesgewissheit. Bilder wie diese sind in der Welt der Surfer nicht ungewöhnlich: Als Gladiatoren der Küsten inszenieren sich die gut drei Dutzend Männer gerne, die auf der Profitour des Weltverbandes ASP starten dürfen. Und Parkinson ist ihr neuer Anführer: Ende 2012 wurde er erstmals Weltmeister - an diesem Samstag startet er erneut als großer Favorit in die neue Saison.

Der Auftakt steigt an der australischen Küstenstadt Gold Coast und ist damit ein Heimspiel für den 31-jährigen Wellenreiter. An den Snapper Rocks, einem kleinen Felsvorsprung am südlichen Ende der malerischen Küste, wagte er sich schon als Kind aufs Surfbrett.

"Joel schafft es, Surfen wahnsinnig geschmeidig und lässig aussehen zu lassen. Er ist großartig", lobt ihn selbst Surf-Legende und WM-Konkurrent Kelly Slater. Vor allem dank seiner Konstanz auf dem schmalen Brett sicherte sich Parkinson in der vergangenen Saison den Titel, obwohl er nur eine von zehn Etappen gewann. Und zwar die letzte und entscheidende vor Hawaii, als der elfmalige Weltmeister Slater ihn im Gesamtranking noch hätte einholen können.

Parkinson aber war noch nie jemand, der sich von Drucksituationen beeindrucken ließ. Sogar auf "Parkos" Internetseite werben seine Marketingstrategen offensiv, dass sein Surfstil Ähnlichkeit mit einer lodernden Flamme im Feuer habe. Eben deshalb, weil beim Australier alles so natürlich wirkt. "Ich habe mich schon beim Aufstehen wie ein Sieger gefühlt", sagt er rückblickend auf den Tag seines ersten Gesamtsieges im Dezember 2012, "das ist das, wovon du träumst".

An den Stränden dieser Welt leben die Surfer von großen Gesten und Emotionen, davon, die größten Wellen abzureiten und dabei die beste Figur zu machen. Und Parkinson schafft es, beides zu vereinen: In seinem Bildband ist auch ein Foto, das ihn auf dem Surfbrett stehend frech mit ausgestreckter Zunge und Mittelfinger zeigt, während sich über ihm eine meterhohe Welle auftürmt. Ein paar Seiten eher wirkt die neue Surferikone ganz familiär mit Frau und den zwei Töchtern.

Parkinson nutzte die zweieinhalbmonatige Saisonpause, um das Buch herauszubringen. Seine Lebensgeschichte in Bildern ist sogar im Internet kostenfrei zugänglich. Auf dem Höhepunkt seiner sportlichen Karriere eine willkommene PR-Maßnahme. Denn obwohl Parkinson seit mittlerweile 14 Jahren auf der Tour mitmischt und obwohl er 1999 gar prompt als 18-Jähriger jüngster Sieger eines Tourstopps wurde, kommt er noch lange nicht an den Ruhm von Kelly Slater heran. Aber er hat ja noch Zeit: Parkinson ist zehn Jahre jünger als der US-Surfstar.

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