03.03.2013, 13:03 Uhr | dpa
Ines Geipel ist zur neuen Vorsitzenden des Dopingopfer-Hilfe-Vereins (DOH) gewählt worden. (Quelle: dpa)
Berlin (dpa) - Die ehemalige DDR-Sprinterin Ines Geipel aus Berlin ist zur neuen Vorsitzenden des Dopingopfer-Hilfe-Vereins (DOH) gewählt worden.
Auf der Jahresversammlung am Wochenende in Berlin übernahm sie das Amt vom Weinheimer Mediziner Klaus Zöllig, der den Verein seit seiner Gründung 1999 geführt hatte. Das teilte der DOH mit.
In einem eindringlichen Appell forderte die neue Vorsitzende den Deutschen Bundestag auf, die jüngste parlamentarische Initiative von Bündnis 90/Die Grünen für eine Lebensrente der Schwerstgeschädigten unter den Dopingopfern zu unterstützen: "Die Rente wäre vor allem auch die politische Anerkennung des erlittenen Missbrauchs. Wo Hilfe not tut, muss sie kommen".
In ihrem Antrag an den Bundestag hatten die Grünen einen Betrag "von mindestens 200 Euro monatlich" gefordert, um "erhebliche gesundheitliche Schäden zu kompensieren". Die Zahlung soll nur für Athleten gelten, bei denen die erstmalige Verabreichung von Dopingmitteln "vor Eintritt der Volljährigkeit" erfolgt sei.
Quelle: dpa
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