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Stevens verpasst in Bremen die Titelverteidigung

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Stevens verpasst in Bremen die Titelverteidigung

03.03.2013, 15:10 Uhr | dpa

Stevens verpasst in Bremen die Titelverteidigung. Mario Stevens verpasste den Sieg.

Mario Stevens verpasste den Sieg. (Quelle: dpa)

Bremen (dpa) - Am letzten Hindernis platzte der Traum von der Titelverteidigung. Mario Stevens ritt als letzter Starter ein, riss im Sattel von Corlanda eine Stange und machte so den Belgier Jan Vinckier beim Reitturnier in Bremen zum Sieger der Euroclassics.

Der 41 Jahre alte Belgier blieb als einziger Springreiter in den beiden Umläufen am Samstag und Sonntag mit Emilie de Diamant ohne Abwurf. Auf Platz zwei kam Lars Nieberg aus Homberg/Ohm, der mit Leonie in der ersten Runde einen Zeitfehler kassiert hatte.

"Das ist bitter", sagte Stevens. Der Reiter aus Molbergen, der nur auf Platz sechs kam, sorgte mit seinem späten Patzer auch dafür, dass Nieberg sich noch auf Rang zwei schieben konnte. Der 49-Jährige war nach dem Zeitfehler in der ersten Runde nur Elfter und holte kräftig auf. "Ehrlich gesagt habe ich damit nicht gerechnet", sagte Nieberg zum zweiten Platz. "Dass die anderen so viele Fehler machen, hätte ich nicht gedacht. Ich muss mich bei meinen Kollegen bedanken."

Am Vortag hatte die deutsche Mannschaft die Team Trophy gewonnen. Das Quartett beendete das Springen mit dem bestmöglichen Ergebnis von null Strafpunkten. Stevens blieb auf Corlanda ebenso ohne Fehler wie Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) auf Lord Lohengrin und Max Kühner (Starnberg) auf Clintop. Lediglich Jan Werncke (Holdorf) auf Queen Mary leistete sich als vierter Teamreiter zwei Abwürfe und lieferte damit das Streichergebnis. Auf Platz zwei folgte Belgien mit acht Strafpunkten. In der wichtigsten Einzelprüfung des zweiten Turniertages, dem Championat von Bremen, hatte die Schweizerin Christina Liebherr mit Con Grazia gewonnen.

Mehrere deutsche Spitzenreiter waren nicht in Bremen angetreten und stattdessen zum deutlich höher dotierten Turnier nach Hongkong gereist. Die weite Reise nach China hat sich aber kaum gelohnt, zumindest beim Großen Preis hatten die Deutschen nichts mit dem Sieg zu tun. Bester heimischer Reiter wurde auf Platz neun Philipp Weishaupt aus Riesenbeck mit Leoville. Er war der einzige Deutsche, der die zweite Runde der besten 15 erreichte.

Der Sieg ging an Patrice Delaveau mit Lacrimoso. Der Franzose blieb in der zweiten Runde in 43,06 Sekunden fehlerfrei und hängte den britischen Altmeister Michael Whitaker auf Viking (0/45,86) ab. Delaveau kassierte umgerechnet knapp 180 000 Euro, mehr als zehnmal so viel wie Vinckier in Bremen.

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