Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Sebastian Vettel ist nicht Topverdiener in der Formel 1

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Der Weltmeister ist nicht der Topverdiener

07.03.2013, 07:11 Uhr | sid

Sebastian Vettel ist nicht Topverdiener in der Formel 1. In der Geldrangliste der Formel-1-Fahrer belegt der dreimalige Weltmeister Sebastian Vettel nur Rang drei. (Quelle: imago/Crash Media Group)

In der Geldrangliste der Formel-1-Fahrer belegt der dreimalige Weltmeister Sebastian Vettel nur Rang drei. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Auf der Strecke ist Sebastian Vettel top, beim Geldverdienen hat der dreifache Formel-1-Weltmeister aber noch Luft nach oben. Ferrari und Mercedes legen für Fernando Alonso und Lewis Hamilton deutlich mehr Geld hin als Red Bull für seinen Spitzenpiloten.

Langsam wandert der Blick von Vettel Richtung Fahrersitz, die Mundwinkel ziehen sich bereits nach oben. "Hier Vettel, merkste was?" Filmpartner Uke Bosse will etwas vom Weltmeister: Billige Reifen. "Jetzt kommt's", weiß Vettel und sein "Kumpel" legt los: "Jetzt, wo du Weltmeister bist, du hast ja jetzt die Connections, kannst du mir da nicht irgendwas drehen?"

Für Vettel bleibt nur der dritte Platz

Vettel kann. So launig der neuste Werbesport des Formel-1-Champions auch ist - er ist ein seltenes Ereignis. Vettel verzichtet größtenteils auf große Werbedeals und macht sich rar. Ein Grund, warum er als dreimaliger Weltmeister immer noch nicht der Topverdiener der Branche ist.

Formel 1 - Videos 
Mark Webber und Sebastian Vettel wollen angreifen

Die beiden Red-Bull-Piloten freuen sich auf den Saisonstart. zum Video

Der Heppenheimer muss sich hinter seinem Dauerrivalen Fernando Alonso sowie Lewis Hamilton ausnahmsweise mal mit Platz drei begnügen. Für die Ex-Weltmeister müssen Ferrari und Mercedes deutlich tiefer in die Tasche greifen als Red Bull für Vettel, zudem sind beide gefragte Werbeträger. Während Sebastian Vettel Schätzungen zufolge rund 22 Millionen Euro pro Jahr einnimmt, spielen Alonso mit 33 Millionen und Hamilton mit 28 Millionen immer noch in einer anderen Liga.

Freizeit statt Werbespot-Dreh

"Geld ist nur Mittel zum Zweck, mehr nicht. Mir ist meine persönliche Freizeit wichtiger und dass ich Zeit habe für die wirklich wichtigen Dinge im Leben", sagte Vettel zuletzt und stellte damit nicht zum ersten Mal klar, warum er auf Werbe-Millionen verzichtet. Außerdem müsse der Sponsor wie in dem Reifen-Spot "einfach zu mir passen".

So bleibt Vettel für viele potenzielle Partner nur der Traum vom idealen Werbeträger: Jung, dynamisch und erfolgreich, spitzbübisch und sympathisch, erfolgsorientiert. Seine knappe Freizeit verbringt der 25-Jährige lieber mit Sport: "Fußball spielen mit meinen Kumpels" Badminton oder Radfahren sind seine Lieblingsbeschäftigungen. Außerdem genieße er es, "im eigenen Bett zu schlafen und einmal selbst in der Küche am Herd zu stehen".

Marketing-Strategen lieben Formel-1-Piloten

Allerdings würde es Vettel auch ohne zusätzliche Werbe-Millionen schwer fallen, Platz eins der Geldrangliste zu erobern. Alonso werden von Ferrari Jahr für Jahr schätzungsweise zwischen 25 und 30 Millionen Euro überwiesen, auf 20 bis 25 Millionen soll Hamilton nach seinem Wechsel zu Mercedes kommen.

Wie Alonso, der als spanischer Sportheld und Gesicht der Scuderia gleich zwei Werbemärkte abschöpft, ist auch Hamilton ein Liebling der Werbe-Industrie. Beide füllen sich hier noch einmal kräftig die Taschen. Aber auch Ex-Weltmeister Jenson Button, nach Hamiltons Abgang die Nummer eins bei McLaren, und Hamilton-Kumpel und Teamkollege Nico Rosberg sind die Stars in den TV-Spots.

In Euro geschätztes Jahreseinkommen der Formel-1-Fahrer 2013

1.

Fernando Alonso (Spanien)

Ferrari

33,0 Millionen Euro *

2.

Lewis Hamilton (England)

Mercedes

28,0 Millionen Euro *

3.

Sebastian Vettel (Heppenheim)

Red Bull

22,0 Millionen Euro *

4.

Jenson Button (England)

McLaren

20,0 Millionen Euro *

5.

Nico Rosberg (Wiesbaden)

Mercedes

16,0 Millionen Euro *

* Gehalt inklusive Werbung

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
UMFRAGE
Wer wird Formel-1-Weltmeister 2013?
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal