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Freiburg - Wolfsburg: VfL trifft und siegt spektakulär

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Wolfsburg trifft und siegt spektakulär

09.03.2013, 17:36 Uhr | dpa

Freiburg - Wolfsburg: VfL trifft und siegt spektakulär . Jan Rosenthal (li.) im Duell mit dem Wolfsburger Sotirios Kyrgiakos. (Quelle: dpa)

Jan Rosenthal (li.) im Duell mit dem Wolfsburger Sotirios Kyrgiakos. (Quelle: dpa)

Zwei Traumtreffer der Marke "Tor des Monats" haben dem VfL Wolfsburg zu einem Riesenschritt Richtung Klassenverbleib verholfen. Beim spektakulären 5:2 (3:1)-Erfolg beim SC Freiburg traf Vieirinha (16.) mit einem schönen Volleyschuss und Ivica Olic (22.) nur weniger Minuten später per Fallrückzieher.

Ein Eigentor des früheren Wolfsburgers Cedrick Makiadi (7.) war zuvor die schnelle Antwort auf die frühe Freiburger Führung durch Max Kruse (2.) gewesen. Nach der Pause trafen dann erneut Olic (49.) und Diego (90.+3) für den VfL. Der Sport-Club zeigte zwar eine bemerkenswerte Moral, kam aber nur noch zum zwischenzeitlichen 2:4 durch Johannes Flum (65.).

Freiburg verpasst Sprung in die Spitzengruppe

Nach ihrem ersten Bundesliga-Sieg überhaupt in Freiburg haben die Wölfe nun wieder neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, während es Freiburg zum dritten Mal verpasste, zumindest für eine Nacht auf den Qualifikationsrang zur Champions League zu springen.

22.900 Zuschauer sahen ein spektakuläres Spiel mit zahlreichen Chancen und wunderschönen Toren. Auch das frühe Freiburger 1:0 war etwas für Fußball-Ästheten, da der enorm wendige Max Kruse den Ball nach einem Einwurf fast von der Strafraumgrenze aus in den oberen linken Torwinkel schlenzte. Diese Führung hielt allerdings nicht lange, obwohl der VfL vor dieser Partie teils gewollt, teils gezwungen seine halbe Mannschaft umgebaut hatte.

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Comeback von Kyrgiakos

Vor allem die Viererabwehrkette war fast überhaupt nicht mehr wiederzuerkennen. Innen vertraten Simon Kjaer und der schon so gut wie aussortierte Sotirios Kyrgiakos die Stammkräfte Alexander Madlung (gesperrt) und Naldo (verletzt). Rechts und links von ihnen verdrängten Fagner und Ricardo Rodriguez die zuletzt gesetzten Makoto Hasebe und Marcel Schäfer. In der Offensive nahm Trainer Dieter Hecking ganz entscheidende Änderungen vor: Olic rückte auf seine Lieblingsposition im Angriff und machte prompt zwei Tore.

Freiburg durch Doppelschlag geschockt

Anfangs hatte der VfL noch Glück, so schnell ins Spiel zurückzufinden, denn seine beiden ersten Treffer fielen jeweils nach einer Standardsituation. Einen Freistoß von Rodriguez verlängerte Makiadi ins eigene Tor, auch Vieirinha feuerte seinen fulminanten Volleyschuss aus mehr als 20 Metern nach einem ruhenden Ball von Diego ab. Für den 27-jährigen Portugiesen war es das erste Bundesliga-Tor.

Danach spielten die Gäste allerdings sehr clever. Freiburg war durch den Doppelschlag geschockt und machte viele leichte Fehler. Wolfsburg dagegen stand tief und lauerte mit Erfolg auf blitzartige Konter. Der starke Olic vollendete die nächste gefährliche Flanke von Rodriguez per Fallrückzieher. Ivan Perisic (27.) und erneut Olic (35.) hätten danach schon frühzeitig alles klarmachen können.

"Steht auf, wenn ihr Freiburger seid"

Freiburg wehrte sich trotz aller Unzulänglichkeiten mit viel Leidenschaft und Kampfkraft. Auch das 1:4 durch Olic, das viele Mannschaften endgültig demoralisiert hätte, änderte daran nichts. Flum belohnte diesen nimmermüden Einsatz und das Herausarbeiten zahlreicher Chancen mit dem 2:4. Die Fans trieben ihre Mannschaft noch einmal an und sangen: "Steht auf, wenn ihr Freiburger seid." Selten ist ein Verlierer so gefeiert worden, auch wenn in der Nachspielzeit der VfL das letzte Wort.

25. Spieltag

FC Augsburg

-

1. FC Nürnberg

1:2

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FC Bayern München

-

Fortuna Düsseldorf

3:2

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FC Schalke 04

-

Borussia Dortmund

2:1

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SC Freiburg

-

VfL Wolfsburg

2:5

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1. FSV Mainz 05

-

Bayer Leverkusen

1:0

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SpVgg Greuther Fürth

-

TSG 1899 Hoffenheim

0:3

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Borussia Mönchengladbach

-

SV Werder Bremen

1:1

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Hannover 96

-

Eintracht Frankfurt

0:0

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VfB Stuttgart

-

Hamburger SV

0:1

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