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Stuttgart - HSV: Rudnevs lässt Hamburger SV träumen

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Rudnevs lässt den HSV wieder träumen

11.03.2013, 09:35 Uhr | dpa

Stuttgart - HSV: Rudnevs lässt Hamburger SV träumen. Marcell Jansen (li.) im Duell mit dem Stuttgarter Martin Harnik. (Quelle: dpa)

Marcell Jansen (li.) im Duell mit dem Stuttgarter Martin Harnik. (Quelle: dpa)

Der Hamburger SV hat sich dank eines spektakulären Volley-Hammers wieder auf einen Europa-League-Platz vorgekämpft. Durch das verdiente 1:0 (0:0) beim weiterhin schwächelnden VfB Stuttgart verbesserten sich die Norddeutschen auf Rang sechs der Bundesliga und sind nur noch einen Punkt von einem Champions-League-Rang entfernt.

Der Lette von Artjoms Rudnevs sorgte mit seiner sehenswerten Direktabnahme in der 49. Minute für den ersten HSV-Sieg in Stuttgart seit drei Jahren. Die Schwaben bleiben mit nur vier Punkten die schwächste Rückrunden-Mannschaft.

Fink stärkt die Defensive

Vor 47.100 Zuschauern genügte den Hanseaten im 50. Spiel von Thorsten Fink als HSV-Trainer eine allenfalls durchschnittliche Leistung zum Sieg. Der VfB ist als Tabellen-14. vom internationalen Geschäft weit weg. Zudem reist das Team des ehemaligen HSV-Trainers Bruno Labbadia am Donnerstag ohne Rückenwind zum Rückspiel im Europa-League-Achtelfinale bei Lazio Rom. Immerhin beträgt der Abstand zum Bundesliga-Relegationsplatz noch acht Punkte.

Bei den Gastgebern kehrte der zuletzt gesperrte Torjäger Vedad Ibisevic ins Team zurück, insgesamt gab es im Vergleich zum 0:2 in der Europa League gegen Lazio vier Änderungen in der VfB-Startelf. Die Hanseaten stellten ihr Team nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Greuther Fürth auf drei Positionen um und stärkten mit den zwei Sechsern Tomas Rincon und Milan Badelj die Defensive, Rudnevs war nominell die einzige Spitze.

Adler lenkt den Holzhauser-Schuss noch an die Latte

Der Lette vergab frei stehend die erste hochkarätige Chance dieses Spiels in der 13. Minute fast schon kläglich, nachdem der HSV in der Anfangsphase das Spiel an sich gezogen hatte. Wenig später setzte Raphael Holzhause einen leicht abgefälschten Freistoß aus zentraler Position ans rechte Lattenkreuz, Rene Adler hatte den Ball noch entscheidend ans Aluminium gelenkt.

Die Gäste kontrollierten weitgehend das Geschehen, der große Zug nach vorn fehlte aber noch. Der VfB-Offensive fehlte trotz Ibisevic die Schlagkraft. Nach diesen zwei Chancen verflachte die Partie wieder, nach vorne ging - bis auf Martin Harniks Konterchance rechts neben das HSV-Tor - bei beiden Teams in den ersten 45 Minuten fast nichts.

Ibisevic scheitert an Adler

Mit der Hereingabe von Shinji Okazaki für Holzhauser wollte Labbadia für frischen Wind sorgen - Kapitän Serdar Tasci köpfte kurz nach Wiederanpfiff in die Arme von Adler. Doch auch der HSV kam mit mehr Elan aus der Kabine. Rudnevs schoss eine Flanke von Dennis Diekmeier per sehenswerter Direktabnahme unter die Latte ins Tor, VfB-Schlussmann Sven Ulreich war chancenlos. Wenig später hätte Per Skjelbred schon für die Vorentscheidung sorgen können.

Die Norddeutschen waren vor allem im Mittelfeld stärker. Zwar hatte Ibisevic (69.) noch eine große Chance im Duell mit Adler, ansonsten war aber von dem bosnischen Torjäger nichts zu sehen. Beim VfB fehlten erneut Überraschungen, Durchschlagskraft, flüssige Kombinationen. Die Mannschaft wirkte müde und uninspiriert. Ibisevic und Georg Niedermeier behinderten sich bei der letzten VfB-Chance in der Nachspielzeit gegenseitig.

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