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FIFA-Ethikkommission sperrt Exekutivmitglied Fernando

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FIFA-Ethikkommission sperrt Exekutivmitglied Fernando

11.03.2013, 16:57 Uhr | dpa

FIFA-Ethikkommission sperrt Exekutivmitglied Fernando. Logo am FIFA-Hauptquartier in Zürich.

Logo am FIFA-Hauptquartier in Zürich. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Kurz vor der entscheidenden Sitzung des Exekutivkomitees über die anstehenden FIFA-Reformen ist ein Mitglied des Gremiums wegen angeblicher Ethikverstöße vorläufig suspendiert worden.

Die Ethikkommission untersagte Vernon Manilal Fernando aus Sri Lanka am Montag für 90 Tage jegliche nationalen und internationalen Fußball-Aktivitäten. Die Suspendierung erfolgte durch den Vorsitzenden der rechtsprechenden Kammer Hans-Joachim Eckert auf Antrag von Chefermittler Michael Garcia.

Genaue Angaben über die Vergehen, die Fernando vorgeworfen werden, wurden von der FIFA allerdings nicht gemacht. Medienberichten zufolge soll er den ehemaligen FIFA-Vizepräsidenten Mohamed bin Hammam auf eine Reise in die Karibik begleitet haben, bei der es zu Bestechungen gekommen sein soll. Bin Hammam war nach Korruptionsvorwürfen und mehrfachen Suspendierungen von seinem Ämtern zurückgetretenen.

"Das Verfahren betrifft eine formelle Ethikklage aufgrund eines Schlussberichts, den der Vorsitzende der Untersuchungskammer beim Vorsitzenden der rechtsprechenden Kammer eingereicht hat. Dieser Bericht ist das Ergebnis eines Untersuchungsverfahrens, das im Oktober 2012 eingeleitet wurde", hieß es in der Mitteilung.

Durch die Suspendierung produziert das FIFA-Exko inmitten der schwierigen Reformbemühungen erneut Negativschlagzeilen. Das Top-Gremium war durch die umstrittene WM-Vergabe an Katar 2022 und Bestechungsvorwürfe vor gut zwei Jahren massiv in die Kritik geraten. Mehrere Mitglieder mussten ihre Posten räumen. Der Bestechungsskandal um Joseph Blatters Präsidentschaftsherausforderer Mohamed bin Hammam sorgte für weitere große Aufregung. Fernando gilt als enger Vertrauter des Katarers.

In der kommenden Woche berät das Exekutivkomitee über die Reformvorschläge, die beim Kongress am 31. Mai auf Mauritius abgesegnet werden sollen. Zuletzt waren die ursprünglichen Ideen für mehr Demokratie und Transparenz durch Funktionärsdiskussionen bei der FIFA und der UEFA aufgeweicht worden.

Über die Zukunft Fernandos in dem FIFA-Spitzengremium entscheidet die Ethikkammer. Der 63-Jährige gehört dem Exekutivkomitee seit 2011 an. In seiner Heimat Sri Lanka ist er als Anwalt tätig und im Vorstand einer Zementfabrik. Seine vorläufige Suspendierung reicht zeitlich über den FIFA-Kongress hinaus. Auch bei der mit Spannung erwarteten Wahl des Präsidenten des asiatischen Fußball-Verbandes am 2. Mai in Kuala Lumpur kann Fernando nicht mitwirken. Vier Kandidaten kämpfen dort um die Nachfolger des geschassten bin Hammam.

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