Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

EM-Sonderschicht für Roßkopf-Team: "Kein Beinbruch"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

EM-Sonderschicht für Roßkopf-Team: "Kein Beinbruch"

13.03.2013, 11:26 Uhr | dpa

EM-Sonderschicht für Roßkopf-Team: "Kein Beinbruch". Bundetrainer Jörg Roßkopf (l) und Patrick Franziska.

Bundetrainer Jörg Roßkopf (l) und Patrick Franziska. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa) - Auf dem Weg zum sechsten EM-Titel müssen Deutschlands Tischtennis-Herren eine Sonderschicht einlegen.

Das erfolgsverwöhnte Team von Bundestrainer Jörg Roßkopf löste trotz des 1:3 gegen Frankreich in Merseburg das Ticket zur Europameisterschaft im Oktober in Schwechat, verpasste aber die direkte Qualifikation für das Viertelfinale. Besser machten es die DTTB-Damen. Sie stehen nach dem 3:1 gegen Russland in Haslach als ungeschlagener Gruppensieger bereits in der Runde der besten Acht.

"Für uns ist das kein Beinbruch", dass wir bei der EM in der Runde der letzten 16 anfangen", kommentierte Roßkopf die zweite Niederlage im fünften Qualifikationsspiel. "Eher für die anderen, weil sie schon früh gegen uns spielen müssen", fügte der Coach selbstbewusst hinzu. Das klingt ziemlich überheblich, hat aber einen realistischen Hintergrund. In Merseburg spielte die Mannschaft ohne ihre Asse Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Bastian Steger, die im Vorjahr WM-Silber und Olympia-Bronze geholt hatten.

Beim EM-Turnier kann der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) nicht auf seine Top-Stars verzichten. Das machte der Auftritt der zweiten Garnitur in Merseburg deutlich. Die Spieler steckten die Pleite nicht so locker weg. "Ich bin einfach sauer", schimpfte Patrick Franziska. Der 20 Jahre alte Bundesligaspieler aus Fulda holte den Gegenpunkt gegen Simon Gauzy und verlor sein zweites Einzel gegen Frankreichs Spitzenspieler Adrien Mattenet nur knapp in fünf Sätzen.

"Die Chance war da, so einen Topspieler zu schlagen. Ich habe aber viel zu viele hohe Bälle verschlagen und er hat auch ein wenig Glück gehabt", haderte Franziska. Der deutsche Überraschungsmeister Steffen Mengel (Frickenhausen) verlor trotz guter Gegenwehr gegen Mattenet, der formschwache Christian Süß (Düsseldorf) unterlag Emmanuel Lebesson. "Christian macht eine schwierige Phase durch. Er wird sich aber da rausziehen. Solche Situationen kennt er", sagte Roßkopf.

Eine gute Phase erlebt derzeit Xiaona Shan vom FSV Kroppach. Die gebürtige Chinesin gewann zehn Tage nach ihrem Titelerfolg bei der deutschen Meisterschaft zwei Einzel gegen Russland. "Dennoch war ich mit meinem Spiel und meiner Technik nicht ganz zufrieden. Ich war einfach etwas zu unruhig", kommentierte Shan selbstkritisch ihr erstes Heim-Länderspiel vor 700 Fans in Haslach im Kinzigtal.

Sabine Winter (Kolbermoor) holte den dritten Punkt für das Team von Bundestrainerin Jie Schöpp. Die will den Fokus zunächst auf die Einzel-WM im Mai in Paris richten, hat aber die Kontinentalwettkämpfe durchaus im Hinterkopf. "Ich hoffe natürlich, dass wir bei der EM eine Medaille gewinnen können. Und vielleicht ist es nicht nur einfach eine Medaille, sondern mehr", sagte Schöpp.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal