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Nürnberg - Schalke: Der Club schießt die Königsblauen ab

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Schalke auf dem Weg in die nächste Krise

16.03.2013, 17:30 Uhr | dpa

Nürnberg - Schalke: Der Club schießt die Königsblauen ab. Schalkes Sead Kolasinac (hinten) im Kopfballduell mit Nürnbergs Timmy Simons. (Quelle: dpa)

Schalkes Sead Kolasinac (hinten) im Kopfballduell mit Nürnbergs Timmy Simons. (Quelle: dpa)

Vier Tage nach dem Aus in der Champions League hat der FC Schalke 04 den nächsten Rückschlag einstecken müssen. Die Gelsenkirchener verloren beim 1. FC Nürnberg mit 0:3 (0:1) und sind weiter drauf und dran, die direkte Qualifikation für die Königsklasse zu verspielen. Die Franken blieben im zehnten Heimspiel hintereinander ungeschlagen und verkürzten den Abstand zu den Mannschaften im oberen Tabellenmittelfeld.

Und das trotz eines deutlichen spielerischen Übergewichts der Schalker. Bei winterlichen Temperaturen, aber strahlendem Sonnenschein zeigte sich das Team von Trainer Jens Keller kombinationssicherer und gefährlicher im gegnerischen Strafraum - einzig die Chancenverwertung war mangelhaft. So reichten Nürnberg drei schnelle Gegenangriffe, die Markus Feulner (31. Minute), Alexander Esswein (69.) und Mike Frantz (87.) cool abschlossen - wenngleich der Sieg am Ende um zwei Tore zu hoch ausfiel.

Freundschaft auf der Tribüne- Zweikämpfe auf dem Platz

Traditionell war die Harmonie schon vor der Partie groß zwischen den beiden befreundeten Fanlagern. "Nürnberg und Schalke - das passt einfach zusammen, das ist wie Bier und Bratwurst", stand auf einem riesigen Banner im Nürnberger Fanblock. Auf dem Platz selbst ging es nicht ganz so heimelig zu: Von Beginn an gaben vor allem die Schalker Gas, wollten das unglückliche Champions-League-Aus vom Dienstag mit möglichst viel Einsatz vor 46 055 Fans vergessen machen.

Schalke trifft die Hütte nicht

Bereits nach rund 20 Minuten hätten die Gäste mit etwas mehr Abschlussstärke 3:0 führen können - doch sowohl der enorm emsige Jefferson Farfan (12.) als auch Julian Draxler (18.) und Kapitän Benedikt Höwedes (19.) vergaben ihre Großchancen leichtfertig. Spätestens kurz darauf war der Treffer überfällig, als Draxler nach Farfans nächstem Versuch im Rutschen am Pfosten scheiterte (24.). Doch auch aus dieser Gelegenheit wurde nichts, was Keller an der Seitenlinie sichtlich erzürnte. Nicht zuletzt deshalb, weil es für den 42-Jährigen um die eigene Zukunft geht: Nur bis zum Saisonende hat er eine Arbeitsplatzgarantie.

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Statt Schalke aber traf Nürnberg. Ein einziger halbwegs gefährlicher Angriff reichte, um das Spiel bis zur Pause auf den Kopf zu stellen. Tomas Pekharts langen Pass nahm Feulner gekonnt auf, narrte die Schalker Innenverteidiger Höwedes sowie Joel Matip - und schoss zur recht unverdienten Halbzeitführung ein. Strittig war die Szene allerdings, weil der Mittelfeldprofi den Ball vor dem Tor leicht mit der Hand berührt hatte, wie Fernsehbilder zeigten.

Mike Frantz macht alles klar

Danach waren erneut die Schalker am Drücker. Wiederum vergab zweimal Farfan (39./49.) aus besten Positionen: Erst zielte der Peruaner in die Arme von FCN-Keeper Raphael Schäfer, dann freistehend weit übers Tor. Wie das Toreschießen funktioniert, konnte sich das Schalker Starensemble dann wieder bei den Gastgebern abschauen. Wie beim ersten Treffer schalteten die Nürnberger Mitte der zweiten Halbzeit einmal blitzschnell um, bis Esswein allein vor Keeper Timo Hildebrand auftauchte - und das Spiel mit einem trockenen Flachschuss entschied. Dann legte Joker Frantz gar noch das dritte Tor nach.


26. Spieltag

VfL Wolfsburg

-

Fortuna Düsseldorf

1:1

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1. FC Nürnberg

-

FC Schalke 04

3:0

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Borussia Dortmund

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TSG 1899 Hoffenheim

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1. FSV Mainz 05

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Hamburger SV

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FC Augsburg

0:1

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SpVgg Greuther Fürth

2:2

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Bayer Leverkusen

-

FC Bayern München

1:2

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Eintracht Frankfurt

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VfB Stuttgart

1:2

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Borussia Mönchengladbach

-

Hannover 96

1:0

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