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Formel 1: Ist Sebastian Vettels Dominanz dahin?

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Sorge bei Vettel: "Wir müssen Hausaufgaben machen"

17.03.2013, 13:48 Uhr | t-online.de

Formel 1: Ist Sebastian Vettels Dominanz dahin?. Sorgenvolle Miene bei Vettel nach Platz drei beim Auftaktrennen in Melbourne. (Quelle: dpa)

Sorgenvolle Miene bei Vettel nach Platz drei beim Auftaktrennen in Melbourne. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel sah nach dem Formel-1-Auftaktrennen in Melbourne nicht erfreut aus. Etwas bedröppelt stand der dreimalige Weltmeister neben Sieger Kimi Räikkönen und dem Zweiten Fernando Alonso auf dem Podium und konnte sich nur ein kurzes Lächeln abringen. Kein Wunder: Von der Pole gestartet, hatte der Red-Bull-Pilot vom Sieg geträumt. Mehr als ein dritter Platz war aber am Ende nicht drin.

Lag es nur an dem verlorenen Reifenpoker oder ist aus dem Warnschuss von Australien bereits ein Saison-Trend abzulesen, dass die Red-Bull-Dominanz dahin ist?

"Reifen flogen uns zu früh um die Ohren"

Vettel war zwar bemüht, die Niederlage positiv zu sehen ("Ich bin zufrieden“) und dem Rennausgang keine allzu große Bedeutung zu geben. Der Heppenheimer konnte seine Enttäuschung aber nicht verbergen. "Wenn man von der Pole losfährt, will man natürlich auch gewinnen“, gab der Deutsche zu. Dabei wird er sich auch die Frage gestellt haben, wo der Speed aus dem Qualifying geblieben ist. Da hatte er noch in gewohnter Art die Bestzeit in den Asphalt gebrannt.

"Wir haben uns mit den neuen Reifen schwer getan", suchte der 25-Jährige nach Erklärungen. "Die flogen uns zu früh um die Ohren. Da müssen wir noch Hausaufgeben machen." Offenbar hatte sich Red Bull im Reifenpoker verzockt. Während Räikkönen im Lotus mit zwei Stopps zum Sieg raste, entschied sich Vettel für einen dreimaligen Reifenwechsel - wie Alonso übrigens auch. "Etwas anderes wäre auch nicht möglich gewesen", betonte Vettel.

Konkurrenz hat aufgeholt

Räikkönen hingegen flog mit den neuen Pirellis nur so durch den Albert-Park von Melbourne. Überhaupt könnte der Finne in diesem Jahr zur größten Gefahr für Vettel werden. Schon in der vergangenen Saison fiel auf, dass der Lotus besonders schonend mit den Reifen umgehen kann. In diesem Jahr scheint sich dies Phänomen zu wiederholen.

Doch nicht nur die neuen Gummis sind Vettels Problem. Die Konkurrenz hat - wie bereits von einigen Experten prophezeit - mächtig aufgeholt. Mittlerweile weiß jedes Team, wie man ein gutes Auto baut. Gerade der Abtrieb und der dadurch gewonnene Speed waren die Stärke der Bullen. Doch davon war in Australien nicht viel zu sehen. "Die magischen Tage, als wir in den schnellen Kurven deutlich schneller waren als die Konkurrenz, kommen nicht wieder", sagte Vettel. Mit anderen Worten: Der Champion stellt sich auf eine harte Titelverteidigung ein.

"Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen"

Schwarz sehen muss Vettel nun aber nicht. Das Ergebnis von Melbourne ist sicher keine Referenz für die kommenden Rennen in Sepang, Shanghai und Bahrain. Dort herrschen ganz andere Bedingungen  Vor allem in Malaysia können Wetterkapriolen mit Hitze und Regen das Klassement durcheinander wirbeln. "Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen“ sagt Vettel. Erst wenn er Mitte Mai beim Europa-Auftakt in Barcelona - wo die Formel-1 traditionell erst richtig beginnt - noch mit argen Problemen zu kämpfen hat, muss sich der Weltmeister Sorgen machen.

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