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Ringerin Focken holt EM-Bronze, Matuhin ohne Medaille

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Ringerin Focken holt EM-Bronze, Matuhin ohne Medaille

21.03.2013, 17:18 Uhr | dpa

Ringerin Focken holt EM-Bronze, Matuhin ohne Medaille. Aline Focken freut sich über ihren Sieg im Kampf um Bronze.

Aline Focken freut sich über ihren Sieg im Kampf um Bronze. (Quelle: dpa)

Tiflis (dpa) - Nach der bitteren Schulterniederlage im Halbfinale konnte Aline Focken nach dem siegreichen Bronze-Kampf doch noch jubeln. Am dritten Wettkampftag der Ringer-Europameisterschaften in Tiflis hat die Krefelderin die dritte Bronzemedaille für das deutsche Team erkämpft.

Die 21-Jährige besiegte vor 8000 Zuschauern die Bulgarin Dzanan Filipowa im Limit bis 67 Kilogramm in 2:0 Runden und gewann ihre erste internationale Medaille bei den Frauen. Dagegen verlor Nick Matuhin seinen Bronzekampf. In der Kategorie bis 120 Kilogramm unterlag der Luckenwalder dem georgischen Lokalmatadoren Geno Petriaschwili in 0:2 Runden.

"Natürlich hätte ich viel lieber im Finale gekämpft, doch so ist das im Ringen, einmal nicht aufgepasst", meinte Focken. Die sichtlich erschöpfte Junioren-WM-Zweite von 2011 durfte nur kurz am Finalkampf schnuppern. Im Halbfinale gewann sie die erste Runde und sah schon wie die sichere Siegerin aus, doch plötzlich wurde sie von Ilana Kratysh aus Israel in der zweiten Runde geschultert. "Schade, Aline hat sich so gut bis ins Halbfinale gekämpft und dann die unglückliche Situation, die zur Schulterniederlage führte. Aline hätte eigentlich im Finale stehen müssen", meinte Trainer Nicolae Ghita, dessen Schützling zum Auftakt gegen die Österreicherin Martina Künz in 2:0 Runden gewonnen hatte.

Der 120-Kilo-Mann Matuhin vom 1. Luckenwalder SC startete souverän ins Turnier und bekam im Auftaktkampf die Höchstnote von fünf Wertungspunkten, als er den Armenier Andranyk Galstyan fast nach Belieben durch die Luft warf. Dann unterlag er im Viertelfinale dem Ukrainer Alen Sasieiew in 0:2 Runden und erreichte nach dem klaren Hoffnungsrundensieg gegen den Moldawier Alexander Romanow das kleine Finale. "Das hätte das Turnier von Nick werden können. Kleine Unachtsamkeiten haben ihm ein Weiterkommen bis ins Finale verwehrt. Aber er müsste gemerkt haben, dass er hier mitringen kann", bilanzierte der neue Freistil-Bundestrainer Sven Thiele, der als Nachfolger von Alexander Leipold sein erstes großes Turnier als Chefcoach erlebt.

Einen guten Start hatte auch Laura Mertens, die sich in der 55er Kategorie gleich im ersten Duell einen 2:1-Rundenerfolg über die Tschechin Lenka Martinakova sicherte. Im zweiten Kampf schied die junge Ringerin aus Ückerath mit einer 0:2-Niederlage gegen die Ungarin Emese Barka aus. Für Georg Harth (74 kg/TKSV Bonn-Duisdorf) waren die Titelkämpfe bereits nach dem ersten Kampf beendet, als er gegen den Ukrainer Giya Tschichladze mit 0:2 den Kürzeren zog.

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