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Konzept "Jugend forscht": Starke EM-Bilanz der Ringer

24.03.2013, 11:02 Uhr | dpa

Konzept "Jugend forscht": Starke EM-Bilanz der Ringer. Felix Radinger (r) in Duell gegen Melonin Noumonvi.

Felix Radinger (r) in Duell gegen Melonin Noumonvi. (Quelle: dpa)

Tiflis (dpa) - Die neuen Bundestrainer haben ihre internationale Feuertaufe bei der Ringer-EM in Tiflis mit Bravour bestanden.

Mit drei Bronzemedaillen in nur drei Wettkampftagen gelang Freistil-Bundestrainer Sven Thiele, dem neu gegründeten Frauen-Trainerteam Nicolae Ghita, Alexandra Engelhardt und Patrick Loes sowie dem neuen Sportdirektor Jannis Zamanduridis ein Einstand nach Maß. Im Dauerringen um den Verbleib im Olympischen Programm ist der Kontakt der Deutschen zur Weltspitze wieder hergestellt. "Über Sieg und Niederlage entscheiden bei dieser Leistungsdichte oftmals nur kleine Nuancen", bilanzierte Zamanduridis, der Trainer und Aktive täglich mit einer Brandrede auf die Kämpfe einstimmte. Das Konzept "Jugend forscht" ist voll aufgegangen.

Es passte diesmal alles im Team des Deutschen Ringer-Bundes (DRB). "Ich habe keinerlei Grund zu Kritik, alle haben ihre Leistung abgerufen und ein gutes Turnier gerungen", meinte Coach Ghita. Auch Thiele, der seit dem Jahreswechsel die schwere Nachfolge für Freistil-Trainer Alexander Leipold antreten musste, war mehr als zufrieden mit seinen Jungs: "Neben der Bronzemedaille von Tim Schleicher war noch weitaus mehr möglich, in der Mannschaft steckt sehr viel Potenzial."

Die Deutschen erkämpften auch Siege, die ihnen vor dieser EM keiner zugetraut hatte. Da schubste die erst 17-jährige Luisa Niemesch (59 kg/SV Weingarten) die erfahrene Georgiana Paic aus Rumänien aus dem Rennen und auch Nadine Weinauge (63 kg/KSK Furtwangen) brachte die Olympia-Fünfte Monika Michalik aus Polen an den Rand einer Niederlage. Zuvor hatten schon die Krefelderin Aline Focken im Limit bis 67 Kilogramm und Jaqueline Schellin vom TV Mühlacker in der 48er Klasse Bronze erkämpft.

Auch im derzeit umstrittenen griechisch-römischen Stil, wo die Kampfrichter wie erwartet viele Verwarnungen bei Passivität aussprachen, zog Bundestrainer Michael Carl ein positives Fazit: "Wir sind mit einer sehr jungen Mannschaft hierher gereist, mit Felix Radinger hätten wir gleich am ersten Wettkampftag eine Sensation landen können, leider wurde es am Ende nur Rang fünf. Doch zeigt diese Leistung, das es durchaus möglich ist, vorn mitzuringen."

Die EM hat aber auch eine seltene Allianz dieser Sportart im olympischen Überlebenskampf gezeigt. Der Sportpalast war fast täglich mit bis zu 12 000 Zuschauern gefüllt, die Stimmung riesig. Überall gab es Bekundungen aus Sport und Politik, dass Ringen als eine der ältesten Sportarten im olympischen Programm bleiben soll. Fast jede Nation hatte ein Erwärmungshirt mit der Aufschrift "Save Olympic Wrestling" präsentiert.

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