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Staatliche Baufirma soll Istanbul Olympiafit machen

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Staatliche Baufirma soll Istanbul Olympiafit machen

25.03.2013, 11:12 Uhr | dpa

Staatliche Baufirma soll Istanbul Olympiafit machen. Istanbul würde für den Bau der Sportstätten die staatliche Baufirma Toki einspannen.

Istanbul würde für den Bau der Sportstätten die staatliche Baufirma Toki einspannen. (Quelle: dpa)

Istanbul (dpa) - Bei einem Zuschlag für Olympia 2020 will die Türkei den staatlichen Bau-Riesen Toki mit dem Umbau Istanbuls für die Spiele beauftragen.

Toki, die staatliche Behörde zur Entwicklung des Wohnungsbaus, habe Planungs- und Entscheidungsgewalt und könne mit einem Etat von 20 Milliarden US-Dollar (etwa 15 Milliarden Euro) sicherstellen, dass Pläne in der vorgesehenen Zeit umgesetzt werden, sagte Toki-Präsident Ahmet Haluk Karabel am Montag in Istanbul. "Das kann ich versprechen", sagte Karabel. Er erläuterte der Evaluierungskommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) seine Pläne.

Toki ist in der Türkei vor allem im sozialen Wohnungsbau aktiv. Über das Land verteilt wurden so seit 1984 Hunderttausende Wohnungen errichtet. In den kommenden zehn Jahre sollten 500 000 weitere Wohnungen gebaut werden, sagte Karabel. Sein Baufond habe aber auch Erfahrungen im Bau größerer Sportstätten und sei inzwischen in weltweit 80 Ländern als Kooperationspartner oder Berater aktiv. "Toki ist eine sehr erfahrene Institution, wenn es ums Baugewerbe geht", sagte Karabel. Bei einem Zuschlag für die Spiele würden Aufträge an international bekannte Architekten gehen.

Auf die Erdbebengefahr in Istanbul angesprochen sagte Karabel, Toki habe die Standards für Bauten seit 1999 verschärft. Damals hatte ein Erbeben der Stärke 7,4 die Region um Istanbul erschüttert und schwere Schäden an Gebäuden angerichtet.

Die IOC-Delegation prüft bis Mittwoch Bedingungen für eine Ausrichtung der Spiele in Istanbul. Die IOC-Kommission hat bereits Istanbuls Konkurrenten Tokio und Madrid besucht. Die Entscheidung über den Austragungsort der Olympischen Spiele 2020 fällt auf der IOC-Vollversammlung am 7. September in Buenos Aires.

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